Bundesrat

Preistopp für Arzneien endgültig verlängert

Grünes Licht aus der Länderkammer: Das Preismoratorium für Arzneien wird verlängert - und der Bestandsmarktaufruf abgeschafft.

Veröffentlicht:

BERLIN. Zur Dämpfung steigender Ausgaben für Arzneimittel wird das im Jahr 2009 eingeführte Preismoratorium für patentgeschützte Originalpräparate bis 2017 verlängert. Ein entsprechendes Gesetz passierte am Freitag den Bundesrat in Berlin. Ende Februar hatte bereits der Bundestag seinen Segen gegeben.

Im Gegenzug wird der ursprünglich im AMNOG vorgesehene Bestandsmarktaufruf für die Nutzenbewertung wieder abgeschafft. Nur neu auf den Markt kommende Mittel werden künftig noch dem Prüfverfahren unterworfen.

Zudem wird der Zwangsrabatt für die Hersteller in der Höhe von sieben Prozent weitergeführt. Ursprünglich sollte er bereits zum Januar auf von 16 auf sechs Prozent fallen. Die große Koalition hatte dies Ende des Jahres mit einem Eilgesetz unterbunden. (eb)

Lesen Sie dazu auch: Hausarztverträge: Bundesrat stellt Weichen für mehr Freiheit

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Sonderberichte zum Thema

Ist das AMNOG bereit für HIV-Innovationen?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Gilead Sciences GmbH, Martinsried
Arzneiforschung: Von Innovationen profitieren nicht nur Patienten, sondern immer auch die Gesellschaft als Ganzes.

© HockleyMedia24 / peopleimages.com / stock.adobe.com

Nutzenbewertung

Arznei-Innovationen: Investition mit doppeltem Nutzen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa)
AMNOG-Verfahren: Plädoyer für ein Update

© Springer Medizin Verlag GmbH

AMNOG-Verfahren: Plädoyer für ein Update

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Pharma AG, Grenzach-Wyhlen
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Urogenitale Malignome

Akute Zystitis kann auf künftigen Krebs hinweisen

Risikoadaptiertes Vorgehen

Lungenkrebs-Screening: Nach Rauchstopp erst später ins CT?

Lesetipps
Spritze zum Impfen mit Schriftzug

© Fiedels / stock.adobe.com

Hotline Impfen

Stellen Sie Ihre Fragen zum Impfen!

Ein Mann mit naßgeschwitztem Gesicht und Hemd tupft sich mit einem Tuch die Stirn ab.

© Creatas / Thinkstock

Stufenschema

Das große Schwitzen: Strukturiert gegen Hyperhidrose vorgehen