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Ampel-Pläne zur Gesundheit

Psychotherapie: Wie die Ampel Wartezeiten verkürzen will

Die AG Gesundheit schreibt Koalitionären eine Reform der psychotherapeutischen Bedarfsplanung ins Pflichtenheft.

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Die langen Wartezeiten auf Erstgespräch und Akutbehandlung in der Psychotherapie sind seit Jahren Dauerbrenner auch in der Politik. Zwar hat die Reform der Psychotherapeuten-Richtlinie, die seit April 2017 in Kraft ist, schon einiges bewegt. Aber immer noch bleiben zu viele Betroffene zu lange unversorgt. Die AG Gesundheit der Ampel-Koalitionäre schlägt daher vor, im Koalitionsvertrag eine Reform der psychotherapeutischen Bedarfsplanung festzuschreiben. Dadurch sollen Wartezeiten insbesondere für Kinder- und Jugendliche, aber auch in ländlichen und strukturschwachen Gebieten deutlich reduziert werden.

Insbesondere der Zugang zu ambulanten Komplexleistungen soll verbessert werden. „Die Kapazitäten bauen wir bedarfsgerecht, passgenau und stärker koordiniert aus“, heißt es im finalen Papier der AG für den Koalitionsvertrag. Zum Plan gehört zudem ein flächendeckender Ausbau der psychiatrischen Notfall- und Krisenversorgung.

Außerdem könnten auf die Kliniken neue Personaluntergrenzen zukommen, denn im stationären Bereich wollen sich die Koalitionäre um eine leitliniengerechte Versorgung und eine bedarfsgerechte Personalausstattung kümmern. (reh)

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