Zwangsmaßnahmen

Regierung räumt unklare Datenlage ein

Veröffentlicht: 27.11.2019, 16:40 Uhr

Berlin. Die Statistik zu ärztlichen Zwangsmaßnahmen weist aktuell große Lücken auf. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion hervor. Demnach sind für das erste Halbjahr 2019 für mindestens 965 Menschen Zwangsbehandlungen angeordnet worden. Ausgewertet werden konnten allerdings nur Angaben aus Bayern, Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und dem Saarland. 2014 waren 5745 Zwangsbehandlungen (ohne Brandenburg) registriert worden.

In der Regel handele es sich dabei um Arzneigaben in der Psychiatrie, Blutabnahmen, zahnärztliche Behandlungen und sogar Operationen, heißt es. Grundsätzlich sollen Zwangsbehandlungen stationär erfolgen. Ob das immer so ist, kann das zuständige Justizministerium nicht beantworten. Hintergrund der Anfrage ist eine laufende Verfassungsbeschwerde. (af)

Mehr zum Thema

IQWiG

Keine Empfehlung für Screening auf Hodenkrebs

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Jetzt baut die EU an einer Gesundheitsunion

EU-Resolution

Jetzt baut die EU an einer Gesundheitsunion

Spahn lobt Einsatz von Ärzten in Corona-Pandemie

Ambulanter „Schutzwall“

Spahn lobt Einsatz von Ärzten in Corona-Pandemie

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden