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Brandenburg

RegioMed-Zentrum ist auf Expansionskurs

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In Brandenburg sieht die KV das RegioMed-Zentrum auf gutem Kurs. In Bad Belzig hat die Einrichtung die onkologische Versorgung übernommen. Weitere Angebote sollen hinzukommen.

POTSDAM/BAD BELZIG. Knapp 2000 Patienten hat das KV-RegioMed-Zentrum der KV Brandenburg (KVBB) am Krankenhaus in Bad Belzig im vergangenen Jahr versorgt. Das teilte die KV bei einem Runden Tisch zur Versorgung in der Kleinstadt mit.

Die KV habe mit dem Zentrum seit Jahren eine stabile Versorgungsstruktur etabliert. Vier Fachärzte sind dort tätig. Sie ersetzen laut KV zum Teil auch Leistungen, die das ortsansässige Krankenhaus nicht mehr vorhält.

"Mit unserem RegioMed-Zentrum haben wir beispielsweise die onkologische Versorgung übernommen, nachdem das Krankenhaus diese Kapazitäten abgebaut hatte", so Helming, der eine Frauenarztpraxis in Belzig betreibt.

Im KV RegioMed-Zentrum werden Sprechstunden für Patientinnen mit gynäkologischen Krebserkrankungen und Mammakarzinomen und für Magen- und Darmkrebs-Patienten angeboten. Auch spezielle frauenheilkundliche Sprechstunden wie vorgeburtliche Ultraschalldiagnostik, und Sprechstunden im Bereich der Gastroenterologie gibt es.

Für besonders betreuungsintensive Patienten ist seit August 2012 eine speziell geschulte "Agnes Zwei"-Hilfskraft im KV RegioMed-Zentrum angestellt. Sie kümmert sich als Fallmanagerin vor allem um das Zusammenwirken mit dem Krankenhaus und Pflegeeinrichtungen.

Keine Rund-um-die-Uhr-Versorgung in der Pädiatrie

So unterstütze sie sehr wirkungsvoll die Ärzte. Gleichzeitig sei sie eine große Hilfe und Ansprechpartnerin für die Patienten, so Helming.

Der KV-Chef kündigte an, dass weitere Fach-Sprechstunden im KV-RegioMed-Zentrum eingerichtet werden. Ab 1. April soll es eine psychotherapeutische Sprechstunde mit psychoonkologischer Ausrichtung geben. Gedacht sei auch an medizinische Angebote in der Neurologie und der interdisziplinären Betreuung von Diabetikern.

Für die Planung steht die KV Brandenburg nach Angaben von Helming schon mit dem Potsdamer Ernst von Bergmann-Klinikum in engem Kontakt. Das zweitgrößte Brandenburger Krankenhaus will das Belziger Krankenhaus von den Johannitern übernehmen.

Die Übernahme soll bis Anfang März perfekt sein. Derzeit sichert das Bergmann-Klinikum schon die stationäre kinderärztliche Versorgung in der Kreisstadt.

Seit Januar ist ein Kinderarzt am Belziger Krankenhaus tätig, der vom Bergmann-Klinikum angestellt ist. Eine Rund-um-die-Uhr-Versorgung für Kinder ist damit aber nicht gewährleistet.

Das Maßnahmenpaket KV RegioMed umfasst neben dem Zentrum die Module KV RegioMed Bereitschaftsdienst, Praxis und Patientenbus. (ami)

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