"Runder Tisch" hilft Ärzten in Finanznot

KÖLN (nds). Ärzte in finanziellen Nöten haben die Möglichkeit, sich am "Runden Tisch" des Verbands Freier Berufe NRW (VFB NW) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beraten zu lassen.

Veröffentlicht:

Der VFB NW vermittelt niedergelassenen Ärzten einen KfW-zugelassenen Berater, der Schwachstellen in der Praxis ausfindig macht. Der "Runde Tisch" beschließt dann auf Grundlage möglicher Lösungsvorschläge, was die Ärzte tun können, um ihre Finanzsituation zu verbessern.

Die KfW übernimmt das Honorar des Beraters. Gefördert werden nur Praxen in Nordrhein-Westfalen, die noch keinen Insolvenzantrag stellen mussten. In der Vergangenheit haben bereits eine ganze Reihe von Ärzten das Angebot angenommen.

Freiberufler wählen selbst Berater aus

"Die Erfolgschancen stehen gut", sagt André Busshuven, Geschäftsführer des VFB NW. Von Fall zu Fall sei aber zu entscheiden, ob überhaupt noch geholfen werden kann.

"Der Freiberufler sucht selbst einen Berater aus einer Liste der KfW aus", erklärt Busshuven. In der Beraterbörse im Internet können Interessierte die Suche auf "Gesundheits- und Sozialwesen" und "Arztpraxen" eingrenzen.

Ebenso ist es möglich, ein Thema wie "Consulting" oder "Qualitätsmanagement" anzugeben. So ist gewährleistet, dass der Berater ein Spezialist im jeweiligen Bereich der betroffenen Praxis ist.

www.vfb-nw.de

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Hybrid-DRG Plus: Ambulante Operationen per Mausklick abrechnen

© KVNO

Schnell und sicher

Hybrid-DRG Plus: Ambulante Operationen per Mausklick abrechnen

Anzeige | Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Symposiums v.l.n.r.: Professor Karl Broich (BfArM), Dr. Jürgen Malzahn (AOK-Bundesverband), Dr. Christine Mundlos (ACHSE e.V.), Hauke Gerlof (Ärzte Zeitung), Dr. Johanna Callhoff (DRFZ), Professor Christoph Schöbel (Ruhrlandklinik, Universitätsmedizin Essen), Privatdozent Dr. Christoph Kowalski (Deutsche Krebsgesellschaft), Dr. Peter Kaskel (Idorsia)

© Thomas Kierok

ICD-11: Die Zeit ist reif für die Implementierung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Idorsia Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Abb. 1: Bei erfolgreich therapierter Sialorrhö ist Teilhabe wieder leichter möglich

© Olesia Bilkei / stock.adobe.com [Symbolbild]

Glycopyrroniumbromid bei schwerer Sialorrhö

Wirtschaftliche Verordnung durch bundesweite Praxisbesonderheit

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Proveca GmbH, Düsseldorf
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Porträt

Wie eine Gynäkologin ihre Krebserkrankung in einem Comic verarbeitet

Lesetipps
Maske

© Porträt: BVKJ | Spritze: Fiedels / stock.adobe.com

Sie fragen – Experten antworten

Mutter mit MS: Kind gegen MMR impfen?

Ein Mann zieht an einem riesigen Virus.

© freshidea / stock.adobe.com

Off-Label-Use möglich

Long-COVID-Therapie: So schätzt Hausarzt Maibaum den G-BA-Beschluss ein