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SPD: Pflegepläne Röslers sind reine Klientelpolitik

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BERLIN (eb). SPD-Fachfrau Carola Reimann hat Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) vorgeworfen, mit seinen Plänen für eine individuelle kapitalgedeckte Zusatzversicherung in der Pflege reine Klientelpolitik zu Gunsten der PKV zu betreiben.

"Der privaten Versicherungswirtschaft soll ein nettes Geschäftsfeld zugewiesen werden", sagte Reimann der "Ärzte Zeitung". Eine Pflegeprämie mache jedoch wenig Sinn, da ein Großteil des Geldes für die Verwaltung drauf gehe, so Reimann.

Derweil werden im Gesundheitsministerium personelle Weichen gestellt. Nach Informationen der "Ärzte Zeitung" wechselt der Unterabteilungsleiter Pflegeversicherung, Matthias von Schwanenflügel, in die Unterabteilung Haushalt. Nachfolgerin soll Birgit Naase werden, der Insider eine hohe Fachkenntnis nachsagen.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar: Pflegeprämie: Kein Stein der Weisen!

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Kabinettsentwurf zur Pflegereform: Definitiv zu wenig

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