Patientenberatung UPD

SPD dringt auf Transparenz

Veröffentlicht:

BERLIN. Die SPD-Bundestagsfraktion hat vor dem Fachgespräch im Gesundheitsausschuss zur Unabhängigen Patientenberatung (UPD) verlangt, „Ungereimtheiten“ aufzuklären. Im vergangenen Herbst hat der Verkauf der Sanvartis GmbH als Trägergesellschaft der UPD an einen neuen Eigentümer für Irritationen gesorgt.

Martina Stamm-Fiebig, Patientenbeauftragte ihrer Fraktion, forderte, die UPD dürfe „kein Spielball privatwirtschaftlicher Profitinteressen sein“. Die Regierung sah indes keinen Grund zur Kritik. Allerdings hatte der UPD-Beirat die Qualität der Beratung moniert. Die UPD erklärte, sie wolle mehr Personal für die Fachberatung einstellen.

Aufklärungsbedürftig sind nach Ansicht von Stamm-Fiebig die Soft- und Hardwarekosten, die nach der Neuvergabe der UPD „explodiert“ seien. Kritisch sieht sie die hohen Kosten für Software aus dem Hause Sanvartis: „Diese Ausgaben müssen genau geprüft werden. Fragwürdige Geschäftspraktiken mit Versichertengeldern müssen wir ausschließen.“ (fst)

Mehr zum Thema

Baden-Württemberg

Drosselung der Impfstoffdosen ärgert Hausärzte

Kritik an freier Impfstoffwahl in Berlin

KV Berlin mahnt Anpassung der Impfstrategie an

Baden-Württemberg

Grün-Schwarz schweigt noch zum Thema Gesundheit

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Blick ins Impfzentrum am Flughafen Tegel (Anfang Februar): Anhand der Wahl des Impfzentrums können Berliner auch entscheiden, mit welcher Corona-Vakzine sie geimpft werden. Kritik kommt nun von der KV.

Kritik an freier Impfstoffwahl in Berlin

KV Berlin mahnt Anpassung der Impfstrategie an