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Hausarztverträge

SPD will Boni für Versicherte in der HZV

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BERLIN. Die SPD möchte im Terminservicegesetz (TSVG) Anreize für GKV-Versicherte setzen, sich in Hausarztverträge einzuschreiben. „Der Änderungsantrag ist auf Wunsch der SPD beim letzten Berichterstattergespräch zum TSVG vereinbart worden“, sagte Sabine Dittmar, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, der „Ärzte Zeitung“.

Die SPD spreche sich seit langem für eine primärärztliche Steuerung aus, erklärte Dittmar. „In diesem Kontext halten wir eine Stärkung der Hausarztverträge, die bislang vor allem in Baden–Württemberg und Bayern gut etabliert sind, für nötig“, so die Hausärztin und SPD-Politikerin. Die Evaluation der Hausarztverträge – so etwa im Südwesten –  habe gezeigt, dass sich auf diesem Wege Effizienzgewinne generieren lassen.

„Aus unserer Sicht sollten 50 Prozent dieser Summe an die eingeschriebenen Versicherten zurückgegeben werden“, erklärte Dittmar. Sie gehe davon aus, dass die Abgeordneten dazu in den nächsten Tagen eine Formulierungshilfe aus dem BMG erhalten werden.

Beim Deutschen Hausärzteverband stößt das Vorhaben auf Zustimmung. Es sei richtig, „die Patienten zusätzlich auch in Form von Prämien an den Vorteilen der Hausarztzentrierten Versorgung teilhaben zu lassen“, sagte Verbandschef Ulrich Weigeldt der „Ärzte Zeitung“. Er zeigte sich überzeugt, dass dadurch auch die Rolle der Hausärzte weiter gestärkt werde. Für eine genaue Bewertung müsse abgewartet werden, wie der Änderungsantrag im Detail formuliert sein wird. (fst)

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