Bilanz des Gesundheitsministeriums

Schleswig-Holstein investierte über 150 Millionen Euro in die Krankenhäuser

Der Norden hat seine finanziellen Anstrengungen für die Kliniken seit 2019 verdoppelt – kommt allerdings von einer niedrigen Basis. Kommunen und Land teilen sich die Investitionen.

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Kiel. Schleswig-Holstein hat in diesem Jahr 154,2 Millionen Euro in die Krankenhäuser investiert. „Das ist deutlich mehr als in den Vorjahren und unterstreicht die große Bedeutung der Kliniken, die neben dem niedergelassenen Bereich eine tragende Säule unserer Gesundheitsversorgung sind“, sagte Gesundheitsministerin Professorin Kerstin von der Decken (CDU).

Im Vorjahr lagen die Investitionsförderungen in der Einzel- und der Pauschalförderung bei insgesamt 125,6 Millionen Euro. Diese hat sich seit dem Jahr 2019 (74,7 Millionen Euro) kontinuierlich erhöht.

Zahlreiche Standorte profitierten

In diesem Jahr profitierten etwa der Neubau an der Lungenclinic in Großhansdorf, das Städtische Krankenhaus in Kiel, die Schön Klinik in Rendsburg, das Friedrich-Ebert-Krankenhaus in Neumünster und der Neubau des Notfallzentrums am St. Adolf-Stift in Reinbek.

Die Hälfte der bereitgestellten Summe kam vom Land, die andere Hälfte von Kreisen und kreisfreien Städten, deren Vertreter von einem "finanziellen Kraftakt" sprachen. Von der Decken kündigte an, dass sich Land und Kommunen auch 2025 in Fragen der Krankenhausinvestitionsförderung eng abstimmen werden. (di)

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