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Reaktion auf den Skandal

Siemens-BKK stoppt Organspende-Kampagne

MÜNCHEN (fst). Die Siemens-Betriebskrankenkasse will die Ausgabe von Organspendeausweisen an ihre Versicherten aussetzen.

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Die aktuelle Diskussion über die Transplantationsmedizin und Verfehlungen einzelner Ärzte hätte für Verunsicherung gesorgt. "Wir können nach diesem Skandal nicht einfach zur Tagesordnung übergehen", sagte SBK-Vorstand Gertrud Demmler.

Die Kasse wollte im Oktober ihren rund eine Million Versicherten einen Organspendeausweis zusenden. Jetzt ist das Vorhaben auf "Mitte oder Ende des kommenden Jahres" vertagt. Zunächst will die Kasse die Aufklärung intensivieren.

Das kürzlich novellierte Transplantationsgesetz sieht vor, dass Kassen ihre Versicherten über die Organspende informieren und ihnen entsprechende Ausweise anbieten sollen.

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