Direkt zum Inhaltsbereich

Bundesversicherungsamt

Sozialkassen haben 62 Milliarden Euro gebunkert

Veröffentlicht:

BONN. Die Sozialkassen, die vom Bundesversicherungsamt (BVA) kontrolliert werden, haben im Jahr 2015 ein Geldvermögen von 62,1 Milliarden Euro angelegt. Das sind rund zwei Milliarden Euro weniger als im Jahr zuvor, hat das BVA am Dienstag mitgeteilt. 25,5 Milliarden Euro (41 Prozent der Gesamtsumme) entfielen dabei auf die Kassen, 24,8 Milliarden Euro auf die Rentenversicherungsträger DRV Bund und DRV Knappschaft-Bahn-See. BVA-Chef Frank Plate sagte, die Abnahme des Geldvermögens sei erwartet worden. Bei den Kassen sanken die Mittel angesichts des Defizits der GKV im Jahr 2015 um 790 Millionen Euro.

Die enormen Summen werden überwiegend kurzfristig oder bis zu drei Jahre angelegt. Fast 52 Milliarden Euro entfallen auf Einlagen (83,5 Prozent), 3,8 Prozent auf Wertpapiere und 10,4 Prozent auf Investmentvermögen, berichtet das BVA. An Investmentfonds beteiligen sich Sozialkassen vor allem, um einen Kapitalstock aufzubauen, mit dem die Altersversorgungsverpflichtungen gegenüber Mitarbeitern gedeckt werden. (fst)

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Soziale Pflegeversicherung

Betriebskrankenkassen warnen vor „Hängepartie in der Pflege“

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Haustiere

Kasuistik: Was passieren kann, wenn der Hund die Wunde ableckt

Patienten häufig überwässert

Praxistipps zur Hyponatriämie: „Trinken nur bei Durst!“

Lesetipps
Nicht alles können Ärzte in der Rheumatologie delegieren – die strukturierte Vorbereitung einer Anamnese allerdings schon.

© auremar / stock.adobe.com

Aufgabenteilung

Wie Delegation in der Rheumatologie funktionieren kann

Dreidimensionale gerenderte Illustration von Darmkrebs.

© appledesign / stock.adobe.com

Ergebnisse einer Vergleichsstudie

CT-Kolonografie oder FIT: Welches Verfahren Darmkrebs früher aufspürt

Ins Fitnessstudie statt zum Geburtstag der Oma: Wer eine starke Verpflichtung spürt, Sport zu treiben, könnte eine Muskeldysmorphie haben.

© ME Image / Stock.adobe.com

Krafttraining bis zur Erschöpfung

„Adonis-Komplex“: Was Ärzte beim Verdacht auf Muskeldysmorphie tun können