COVID-19-Impfung

Städtetag: Gesundheitsämter können Impfung nicht übernehmen

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Berlin. Der Deutsche Städtetag hat davor gewarnt, beim Beginn der Corona-Impfungen auf die Gesundheitsämter der Kommunen zu setzen. „Wenn der Impfstoff da ist, dürfen die Impfungen nicht an fehlendem Personal scheitern. Das medizinische Personal der Gesundheitsämter ist durch die Pandemie auf absehbare Zeit voll ausgelastet und kann nicht zusätzlich auch noch die Impfungen übernehmen“, sagte Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetags, Helmut Dedy, der „Passauer Neuen Presse“ (Samstag). „Wir sehen hier vor allem Länder und Kassenärzte gefordert.“

Materiell sei man bei den Impfzentren gut aufgestellt. Seit dem Stichtag 15. Dezember stünden Räume, Ausstattung und Verwaltungskapazitäten bereit, erklärte er weiter. „Sobald der konkrete Impfstart feststeht, brauchen wir vier, fünf Tage, um die Impfzentren aus ihrem Standby-Modus hochzufahren. Dann kann es losgehen.“

Der Start der Impfungen wird für den 27. Dezember erwartet. (dpa)

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