Berufspolitik

Start für zweiten Hausarztvertrag in Niedersachsen

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HANNOVER (cben). Zum 1. April hat sich die Landwirtschaftliche Krankenkasse Niedersachsen-Bremen (LKK) mit dem Deutschen Hausärzteverband (Landesverband Braunschweig), dem Deutschen Hausärzteverband (Landesverband Niedersachsen) und der KV Niedersachsen auf einen Vertrag über eine hausarztzentrierte Versorgung (HZV) geeinigt.

Damit ist in Niedersachsen der zweite Vertrag zur HzV in trocknen Tüchern. Inhaltlich entspreche dieser Vertrag in den Aufgaben und der Vergütung dem bereits bekannten HZV-Vertrag mit der AOK Niedersachsen, teilte die KV Niedersachsen mit. Um weitere Bürokratie zu vermeiden, habe die KVN erreichen können, dass alle für den AOK-HZV-Vertrag erteilten Genehmigungen automatisch auch für den HZV-Vertrag der LKK Niedersachsen-Bremen gelten. Ein Neuantrag auf Teilnahme sei nicht erforderlich, hieß es. Alle inhaltlichen Verfahrensregelungen würden in gleicher Weise übernommen.

Damit haben die beiden Hausärzteverbände in Niedersachsen den Kurs ihrer umstrittenen add-on-Verträge zur hausarztzentrierten Versorgung fortgesetzt. Gegen die politische Marschrichtung des Bundesverbandes hatten sich Dr. Heinz Jarmatz, Chef des LV Niedersachsen und Dr. Carsten Gieseking, Chef des Landesverbandes Braunschweig, gegen Vollverträge entschieden und sich damit den Vorstandszorn des Deutschen Hausärzteverbandes in Berlin zugezogen.

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