Direkt zum Inhaltsbereich

Südwest-Kliniken machen Druck

STUTTGART (mm). Als unzureichend bezeichnen Baden-Württembergs Klinikchefs die Krankenhauspolitik von Bund und Ländern. Mit ihrer "Stuttgarter Erklärung" geht die Baden-Württembergische Krankenhausgesellschaft (BWKG) in die Offensive.

Veröffentlicht:

"Die Krankenhäuser fordern eine faire Finanzierung", sagte Thomas Reumann, Vorstandsvorsitzender der BWKG, in Stuttgart. Anders könnten die steigenden Gehälter für Pflegekräfte und Ärzte nicht mehr bezahlt werden.

Dabei forderten die Mitarbeiter zu Recht mehr Lohn für ihre Arbeit. Der Bundestag verabschiede dagegen ein Gesundheitsreformgesetz und reagiere dabei nicht auf die absehbare Finanznot der Krankenhäuser in 2012.

Reumann erinnert an gegebenes Versprechen

Im Landtagswahlkampf und in der Koalitionsvereinbarung haben Grüne und SPD eine Aufstockung der Investitionsfördermittel für die Krankenhäuser versprochen, erinnerte Reumann. Ziel sei es, den Investitionsstau rasch abzubauen.

Nach einem ersten ermutigenden Schritt in diesem Jahr scheine der Aufholprozess wieder zum Stillstand zu kommen. "Das für 2012 geplante Finanzvolumen für Krankenhausinvestitionen reicht hinten und vorne nicht aus, um einen Investitionsstau in der Größenordnung von einer Milliarde Euro abzubauen", so Reumann.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Tipps der Bundesärztekammer

Wie Ärzte Fake News und Deepfakes erkennen

Das könnte Sie auch interessieren
Geldschein, teilweise bedeckt von Stethoskop

© photocrew / stock.adobe.com

Kostenstrukturanalyse

Privatanteil an den Einnahmen geht leicht zurück

Logo VasioCore

© InMediq

inmediQ

VasioCore: Patientenspezifischer Cardiovascular Twin

Kooperation | In Kooperation mit: Tag der Privatmedizin
Logo Cardisio

© Lilly

Lilly

Adipositassprechstunde systematisch umsetzen

Kooperation | In Kooperation mit: Tag der Privatmedizin
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Dr. med. Gerhard M. Sontheimer (ANregiomed, Region Ansbach) und Holger Baumann (Kliniken der Stadt Köln, v.l.) haben in der Praxis gute Erfahrungen mit Systempartnerschaften gemacht.

© Philips

Mehr Spielraum für moderne Prozesse in der Klinik

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Philips GmbH Market DACH, Hamburg
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Spurenelemente

Zink und Testosteron: Wann ist eine Substitution sinnvoll?

Early-onset-Diabetes

Jeder zweite junge Erwachsene erreicht Diabetesremission

Lesetipps
Hände hallten Tablette in linker Hand und Glas Wasser in rechter Hand

© IQ-Photography / Generated with AI / Stock.adobe.com

Medikamentöse Adipositastherapie

Faktenckeck orales Semaglutid: Was es kann und wo der Haken ist