SPD-Gesundheitsexperte

"Terminservicestellen sind ein Flop"

SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach sieht die Terminservicestellen als gescheitert an. Als Ursache für den Misserfolg nannte er die Existenz zweier unterschiedlicher Versicherungssysteme.

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KÖLN. Der SPD-Gesundheitspolitiker Professor Karl Lauterbach hat eingestanden, dass die Terminservicestellen ein Misserfolg sind. "Das war ein Flop", sagte Lauterbach, auf dessen Initiative die Terminservicestellen in das Versorgungsstärkungs-Gesetz aufgenommen worden waren, am Montagabend in der ARD-Sendung "Hart, aber fair".

Bislang sind nach Angaben des KBV-Vorstandsvorsitzenden Dr. Andreas Gassen rund 63.000 Termine von den Kassenärztlichen Vereinigungen vermittelt worden. Eine Million Termine würden vorgehalten. Kein einziger Patient sei bislang an ein Krankenhaus verwiesen worden, so Gassen in der gleichen Sendung.

Für den Misserfolg der Terminservicestellen nannte Lauterbach die Existenz zweier unterschiedlicher Versicherungssysteme als Ursache. Notwendig sei eine einzige Gebührenordnung für Ärzte. (HL)

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