Berufspolitik

Thüringen sucht Ärztenachwuchs in Österreich

ERFURT/INNSBRUCK (rbü). Thüringen wirbt auf einer Jobbörse in Innsbruck um Ärztenachwuchs aus Österreich. Der eigens angereiste Staatssekretär für Gesundheit, Hartmut Schubert (SPD), verspricht sich "Vorteile auf beide Seiten".

Veröffentlicht: 05.04.2011, 14:01 Uhr

Während in Österreich derzeit ein Überschuss an jungen Ärztinnen und Ärzten herrsche, fehle es in Thüringen an ärztlichem Nachwuchs.

Seit drei Jahren besteht zwischen dem Freistaat und der österreichischen Ärztekammer ein Abkommen, das es Medizinern aus dem Nachbarland erlaubt, ohne Hindernisse in Thüringen in die Facharzt-Weiterbildung einzusteigen.

In Österreich müssen sie oft lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Derzeit sind insgesamt 58 österreichische Mediziner in Thüringen tätig, davon 48 in der Weiterbildung. Seit dem Jahr 2006 wirbt der Freistaat auf der Jobbörse in Innsbruck um zuzugswillige Ärzte.

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