Berufspolitik

Thüringer Stiftung sucht Nachwuchs für Augenärzte

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WEIMAR (rbü). Jetzt will die KV Thüringen auch gegen den Mangel an ambulanten Augenärzten im Freistaat vorgehen. Die vor einem Jahr gegründete Stiftung zur Förderung der ambulanten Versorgung werde ihre Tätigkeit von den Hausärzten auf die Augenärzte ausweiten, kündigte KVT-Chefin Regina Feldmann an.

In mehreren Regionen Thüringens müsse der Landesausschuss eine Unterversorgung feststellen. Dringend erforderlich sei auch eine Änderung der Weiterbildungsordnung der Augenärzte durch die Einführung von ambulanten Abschnitten, so Feldmann.

Der Vorsitzende der Vertreterversammlung sowie der Thüringer Augenärzte, Andreas Jordan, forderte eine verbindliche ambulante Weiterbildung von mindestens sechs Monaten. Derzeit sei nur eine Kann-Bestimmung verankert.

 Ein Knackpunkt sei allerdings die Finanzierung. Feldmann rief die Kassen dazu auf, die Kosten für die Assistenten hälftig zu tragen. Derzeit sind in ganz Thüringen nur fünf Weiterbildungsassistenten für Augenheilkunde tätig, davon vier an einer Klinik, einer ambulant, so Jordan. Von der Stiftung konnten bereits 16 Stipendien an angehende Hausärzte vergeben werden, weitere 15 wurden beantragt.

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