Direkt zum Inhaltsbereich

Gesundheitspflege

Tierische Hilfe auf vier Pfoten

Einen Nachmittag lang stehen beim Kongress von Springer in Hamburg tiergestützte Therapien im Mittelpunkt. In vielen Bereichen werden sie längst erfolgreich eingesetzt.

Veröffentlicht:

HAMBURG. Snorre ist ein effektiver Mitarbeiter in der Kinder- und Jugendpsychosomatik am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH). Er ist ein Therapiehund und wird auf dem 15. Gesundheitspflege-Kongress von Springer Pflege mit dabei sein. Denn auf dem Fachkongress, der am 3. und 4. November 2017 in Hamburg stattfindet, geht es am Freitagnachmittag um tiergestützte Therapie – und da ist Snorre natürlich goldrichtig.

"Die häufig emotional stark belasteten bis schwer traumatisierten Kinder und Jugendlichen haben oft keine guten Erfahrungen mit Menschen gemacht", berichtet Franca Tüshaus, Diplom-Psychologin am UKSH, Campus Lübeck. "Da kann Snorre helfen, das Eis zu brechen und die Therapiemotivation zu wecken."

In Deutschland setzen inzwischen mehr als 40 Prozent aller Kliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie Tiere in der therapeutischen Arbeit ein. Denn die Bandbreite der Wirkungen von Tieren ist vielfältig, wie inzwischen auch Studien bestätigen.

"Sehr introvertierte Kinder sind oft eher bereit zu kommunizieren, depressive Kinder lachen zum ersten Mal seit langer Zeit, sehr antriebsarme Kinder kommen in Bewegung, etwa um den Ball für Snorre zu holen", berichtet Tüshaus. Wichtige Voraussetzungen dafür sind gutes Hygiene- und Risikomanagement auf Station und eine fundierte Ausbildung von Hund und Arzt. (an)

Weitere Informationen und Anmeldung zum Kongress:

Andrea Tauchert, Tel. 030/82787-5513, info@gesundheitskongresse.de, www.gesundheitskongresse.de

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Sonderberichte zum Thema

Übersicht

Eine Agenda für Seltene Erkrankungen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband forschender Pharma-Unternehmen (vfa)
Shared Decision Making ist gerade bei der Diagnostik und Therapie seltener Erkrankungen ein wichtiges Versorgungsprinzip. (Symbolbild mit Fotomodellen)

© Pixel-Shot / stock.adobe.com

Seltene Erkrankungen

Was auch Patienten tun können

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband forschender Pharma-Unternehmen (vfa)

Eine Krebspatientin erzählt

„Meine Kinder? Klar sind die geimpft!“

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Vision Zero e.V.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Haustiere

Kasuistik: Was passieren kann, wenn der Hund die Wunde ableckt

Patienten häufig überwässert

Praxistipps zur Hyponatriämie: „Trinken nur bei Durst!“

Lesetipps
Ein Kleinkind kratzt an einem juckenden Ausschlag in der Nabelregion.

© shangarey / stock.adobe.com

Hausärztin gibt Tipps

Darauf ist in der Kommunikation mit Skabies-Patienten zu achten

Nicht alles können Ärzte in der Rheumatologie delegieren – die strukturierte Vorbereitung einer Anamnese allerdings schon.

© auremar / stock.adobe.com

Aufgabenteilung

Wie Delegation in der Rheumatologie funktionieren kann

Eine Frau hat einen kleinen Ventilator in der Hand.

© Marcus Brandt/dpa

Auf einen Blick

Unsere Beiträge zum Thema Hitze in der Übersicht