Tirzepatid: G-BA sieht keinen Zusatznutzen für jugendliche Typ-2-Diabetiker
Mangels Vorlage geeigneter Daten hat der G-BA für das Antidiabetikum Tirzepatid keinen Zusatznutzen für die Anwendung bei jugendlichen Typ-2-Diabetikern feststellen können.
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Die Vorsitzende des G-BA Sonja Optendrenk bewertet das aktuelle Verfahren zur frühen Nutzenbewertung innovativer Arzneimittel als weiterhin „richtig und weitestgehend funktionsfähig“. Wie es dennoch weiterentwickelt werden könnte, erklärt sie im Gespräch mit der Ärzte Zeitung.
Die neue G-BA-Vorsitzende Sonja Optendrenk erklärt im Interview mit der Ärzte Zeitung, wann sie einen Schlagabtausch mit der Politik nicht scheuen würde, warum sie Leistungskürzungen in der GKV skeptisch sieht und weshalb sie eine Debatte über die Adipositas-Versorgung für notwendig hält.
Für Inebilizumab sieht der Bundesausschuss bei aktiver IgG4-assoziierter Erkrankung einen Anhaltspunkt für einen Zusatznutzen. Im anderen Anwendungsgebiet und bei anderem Wirkstoff fällt das Urteil deutlich zurückhaltender aus.
Hoffnungen auf baldige Aufnahme der Wundversorgung mit Kaltplasma in den GKV-Katalog haben sich zerschlagen. Schuld daran ist nicht zuletzt eine verfehlte Abbildung der Versorgungsrealität im EBM.
Mit FreeStyle Libre konnten Menschen mit Typ-2-Diabetes (T2D) unter Basalinsulin ihre täglichen Entscheidungen und ihre Glukosewerte signifikant verbessern – ohne ärztliche Therapieumstellung. [1]
Für die Transition braucht es frühe Vorbereitung und Praxen, die Lust auf junge Leute haben. An den Strukturen fehlt es noch, denn 30 Prozent der Jugendlichen sind beim Übergang schlecht versorgt.
Ein Diabetes verläuft bei Frauen anders als bei Männern. Das wird in der Versorgung allerdings bislang unzureichend adressiert. Ein Überblick über geschlechtsspezifische Unterschiede.
Entsprechend dem Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) [1] sollen Nutzen und Wettbewerb den Preis eines Arzneimittels bestimmen. Der Nutzen einer neuen Therapie wird im Vergleich zu bisherigen Optionen bemessen, um einen Preisrahmen festzulegen.
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Nicht alle Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2 haben zusätzlich kardiovaskuläre Erkrankungen, aber die große Mehrheit hat Begleiterkrankungen, die das kardiovaskuläre Risiko erhöhen – arterielle Hypertonie, Adipositas oder auch eine renale Erkrankung.
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Das männliche Sexualhormon Testosteron bewirkt nicht nur die Ausbildung der männlichen Sexualorgane und steigert den Muskelaufbau – es beeinflusst auch viele wichtige Stoffwechselprozesse im Körper. Ist der Testosteronspiegel zu niedrig, kann sich dies negativ auf die Gesundheit des Mannes auswirken: Adipositas, Bluthochdruck, Diabetes Typ 2, Depressionen, erklärt Dr. Jörg Sandmann.
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Herbstzeit ist Pilzzeit. Doch gerade bei unerfahrenen Sammlern besteht die Gefahr von Vergiftungen. Welche Fragen es sich lohnt, beim Verdacht auf eine Vergiftung zu stellen und welche Symptome charakteristisch sind.
Wenn sich der Zustand bei einem Patient mit COPD akut verschlechtert, kann eine Exazerbation, aber auch ein Bündel an Differentialdiagnosen dahinterstecken. Einfache Tools und Messungen helfen bei der richtigen Einordnung.
Als die Regierung ankündigte, die Telefon-AU wieder abzuschaffen, reagierten Ärztinnen und Ärzte entrüstet. Hausärztin Rita Bangert-Semb sieht das anders: Ihre Praxis ist nicht auf die Telefonsprechstunde angewiesen.
Zwei Jahrzehnte hat es gedauert, bis die E-Patientenakte an den Start gehen konnte. Doch überzeugt die ePA im Praxisalltag? Ihre Meinung zählt: Machen Sie mit bei unserer Umfrage!
Die Spritze oder die Pille zum Abnehmen kosten oft mehrere Hundert Euro im Monat. Unter bestimmten Bedingungen können die Ausgaben die Steuerlast senken.