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UN-Kinderhilfswerk

UNICEF rechnet mit vielen traumatisierter Kindern in der Ukraine

Kinder auf beiden Seiten der Kontaktlinien seien in den vergangenen acht Jahren der Ukraine-Krise bereits traumatisiert worden, warnt UNICEF. Und prognostiziert eine Zunahme durch weitere Kampfhandlungen.

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New York. UNICEF, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, weitet die lebensrettende Hilfe für Kinder in der Ostukraine aus.

Die Hilfsorganisation bringe mit Lastwagen Trinkwasser, stelle Medikamente und medizinische Ausrüstung, Hygieneprodukte und Schulmaterialien zur Verfügung und arbeite mit den Gemeinden zusammen, damit Kinder schnell humanitäre Hilfe bekommen, wie es in einer Mitteilung am Donnerstag hieß.

„UNICEF ist zutiefst besorgt, dass die sich verschärfenden Feindseligkeiten in der Ukraine das Überleben und das Wohlergehen der 7,5 Millionen Kinder des Landes unmittelbar bedrohen. Der schwere Beschuss von Gebieten entlang der sogenannten Kontaktlinie hat in den vergangenen Tagen bereits dazu geführt, dass die Wasserinfrastruktur sowie Bildungseinrichtungen beschädigt wurden“, verdeutlicht UNICEF-Exekutivdirektorin Catherine Russel.

UNICEF fordert Waffenstillstand

Wenn die Kampfhandlungen nicht aufhörten, könnten Zehntausende Familien aus ihrem Zuhause vertrieben werden. Dies würde die humanitäre Lage dramatisch verschärfen.

Mobile Teams, die von UNICEF unterstützt werden, leisteten psychosoziale Hilfe für Kinder, die von der anhaltenden Unsicherheit traumatisiert seien. Die vergangenen acht Jahre des Konflikts hätten den Kindern auf beiden Seiten der Kontaktlinie schweren und dauerhaften Schaden zugefügt. „Sie brauchen dringend Frieden, und zwar jetzt“, fordert Russel.

UNICEF schließe sich der Aufforderung des UN-Generalsekretärs zu einem sofortigen Waffenstillstand an und fordere alle Akteure auf, ihren internationalen Verpflichtungen zum Schutz der Kinder nachzukommen und dafür zu sorgen, dass humanitäre Organisationen Kinder in Not sicher und schnell erreichen können.

Darüber hinaus rufe UNICEF zum Schutz der grundlegenden zivilen Infrastruktur aus, auf die Kinder angewiesen sind – einschließlich der Wasser- und Abwassersysteme, Gesundheitseinrichtungen und Schulen. (maw)

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