Nordrhein-Westfalen

Umfrage zur Situation der Geburtshilfe in NRW

Veröffentlicht:

KÖLN. Die Hochschule für Gesundheit in Bochum will sich mit Hilfe einer Online-Befragung ein Bild über die geburtshilfliche Versorgung in NRW verschaffen. Die Initiatoren hoffen auf die Beteiligung von möglichst vielen Hebammen und Entbindungspflegern – egal, ob und in welchem Bereich sie zurzeit tatsächlich in ihrem Beruf tätig sind.

Ziel des Forschungsprojekts "HebAB.NRW – Geburtshilfliche Versorgung in Nordrhein-Westfalen" ist es, ein realistisches Bild der aktuellen Lage zu zeichnen. "Die angespannte Situation in der geburtshilflichen Versorgung verlangt aktuell mehr denn je nach Daten, Zahlen und Fakten", sagt Professorin Nicola Bauer, Leiter des Studienbereichs Hebammenwissenschaft.

Auch den Ursachen für die Probleme wollen die Forscher auf den Grund gehen. "Uns ist es wichtig, Gründe zu identifizieren, die den Hebammen die Berufsausübung erschweren oder sogar dazu führen, dass Hebammen aus dem Beruf aussteigen", erläutert Bauer. Das Forschungsprojekt wird durch das Landeszentrum Gesundheit NRW finanziert. (iss)

Mehr zum Thema

Lehren aus der Vergangenheit

KBV: Bei Digitalisierung mehr auf die Praxen hören

Hauptverhandlung am Landgericht Nürnberg ausgesetzt

Corona-Impfarzt erscheint nicht zum Prozessauftakt

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Selbstverwaltung

Vierte Amtsperiode des G-BA endet – und Hecken teilt aus

Lesetipps
Gemälde von Menschen auf einer tropischen Insel, die um eine übergroße Mango tanzen.

© Preyanuch / stock.adobe.com

Kinetose

Mango, Musik, Medikamente – was gegen Reisekrankheit hilft

In Japan dürfen nur Ärzte oder Pflegekräfte unter ärztlicher Aufsicht impfen.

© [M] David Inderlied / dpa / picture alliance / Springer Medizin Verlag

Strenge Regelungen

Blick über den Tellerrand: Japan ist konservativ beim Impfen

Die Ursache der Appendizitis des jungen Mannes war offenbar eine Aktinomykose, ausgelöst durch Actinomyces israelii, ein gram-positives anaerobes Bakterium, das als Kommensale in der Mundhöhle und auch im Gastrointestinaltrakt vorkommt.

© Dr_Microbe / stock.adobe.com

Untypisches Krankheitsbild

Kasuistik: Hinter dieser Appendizitis steckte ein Bakterium