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Nach Warnstreik von Klinikärzten

VKA lenkt beim Streit um Tarifsicherung ein

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BERLIN. In die Tarifverhandlungen für die Ärzte an den kommunalen Krankenhäusern kommt nach den Warnstreiks am vergangenen Mittwoch Bewegung. Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) hat dem Marburger Bund (MB) ein neues Angebot zur dauerhaften Absicherung des Ärztetarifvertrages unterbreitet. Dieser sei gleichlautend mit den Regelungen zum Tarifeinheitsgesetz, die der MB mit den BG-Kliniken vereinbart hat.

„Mit dem heutigen Angebot hat der Marburger Bund die Garantie, den seit vielen Jahren bestehenden Tarifvertrag für die Krankenhausärzte auch rechtlich zweifelsfrei zu sichern“, sagt VKA-Verhandlungsführer Dr. Dirk Tenzer. Der VKA gehe davon aus, dass der MB nun zügig an den Verhandlungstisch zurückkehre, um die inhaltlichen Verhandlungen fortzusetzen.

Außer der Tarifsicherung fordert der Marburger Bund deutliche Entlastungen der Ärzte bei den Bereitschaftsdiensten sowie einen Anstieg der Gehälter um fünf Prozent. Zu diesen Punkten habe es in den Tarifverhandlungen bereits deutliche Annäherungen gegeben, so die VKA. „Hieran wollen wir, nachdem die rechtlichen Hürden genommen sind, nun unmittelbar anknüpfen und ohne weitere Arbeitskämpfe den Tarifkonflikt beilegen“, so Tenzer.

Am vergangenen Mittwoch hatten sich mehrere Tausend Ärzte an kommunalen Kliniken an Warnstreiks beteiligt. (chb)

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