Pflege

Verbände schließen Bündnis gegen Pflege-Notstand

BERLIN (dpa). Die Pflegebranche will mit einem gemeinsamen Bündnis gegen den Fachkräftemangel vorgehen.

Veröffentlicht: 08.06.2011, 15:49 Uhr

"Die Verbände sind sich einig, dass es einen Notstand gibt", sagte der Chef des Arbeitgeberverbandes Pflege, Thomas Greiner, in Berlin.

"Wenn 30.000 Pflegekräfte da wären, würde sie der Markt sofort aufnehmen. Leider hat das offiziell ausgerufene Jahr der Pflege bei diesem Thema nichts gebracht. Der Dialog mit der Politik war eine Sackgasse, wir sind keinen Schritt weiter gekommen."

Zum Bündnis gehören auch der Paritätische Wohlfahrtsverband sowie der Altenpflegebetreiber Augustinum. Sie repräsentieren laut Greiner fast die Hälfte der bundesweit rund 900 000 Beschäftigten der Branche.

Gespräche mit anderen Organisationen wie Diakonie, Caritas, Deutsches Rotes Kreuz, Arbeiterwohlfahrt und Johanniter liefen bereits.

Mehr zum Thema

„Beitragstöpfe geplündert“

Kritik an Spahns Versorgungsgesetz hält an

Nordrhein-Westfalen

Interesse an Pflegeausbildung steigt

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Keine Lust aufs Essen? Übelkeit und Geschmacksverlust deuten bei Kindern eher auf COVID-19 als Atemwegssymptome.

Corona-Splitter

Die COVID-19-Symptome bei Kindern

Die Apothekenreform ist in trockenen Tüchern, die ABDA lobt sie als Beitrag zu einer „zukunftsfähigen Arzneimittelversorgung“.

Gesetzgebung

Bundesrat winkt Apothekenreform durch

Gesundheitsminister Spahn während der Debatte zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Pflege im Bundestag. Die Reaktionen sind zwiespältig.

„Beitragstöpfe geplündert“

Kritik an Spahns Versorgungsgesetz hält an