Verbände schließen Bündnis gegen Pflege-Notstand

BERLIN (dpa). Die Pflegebranche will mit einem gemeinsamen Bündnis gegen den Fachkräftemangel vorgehen.

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"Die Verbände sind sich einig, dass es einen Notstand gibt", sagte der Chef des Arbeitgeberverbandes Pflege, Thomas Greiner, in Berlin.

"Wenn 30.000 Pflegekräfte da wären, würde sie der Markt sofort aufnehmen. Leider hat das offiziell ausgerufene Jahr der Pflege bei diesem Thema nichts gebracht. Der Dialog mit der Politik war eine Sackgasse, wir sind keinen Schritt weiter gekommen."

Zum Bündnis gehören auch der Paritätische Wohlfahrtsverband sowie der Altenpflegebetreiber Augustinum. Sie repräsentieren laut Greiner fast die Hälfte der bundesweit rund 900 000 Beschäftigten der Branche.

Gespräche mit anderen Organisationen wie Diakonie, Caritas, Deutsches Rotes Kreuz, Arbeiterwohlfahrt und Johanniter liefen bereits.

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