Haiti

Versorgung verbessert sich nur langsam

Medizintechnikspenden und das Engagement von Hilfsorganisationen bleiben Grundpfeiler der medizinischen Versorgung.

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BERLIN/PORT-AU-PRINCE. Haiti verzeichnet auch sieben Jahre nach dem verheerenden Erdbeben mit offiziell mehr als 316.000 Toten und rund 1,85 Millionen Obdachlosen beim Aufbau seiner medizinischen Versorgungsstruktur kaum Fortschritte.

Das konstatierte Botschaftsrätin Michèle Dominique Raymond vor Kurzem nach Angaben der McDonald's Kinderhilfe Stiftung in Berlin anlässlich einer Spendenübergabe der Organisation in Höhe von mehr als 100.000 Euro an die Hilfsorganisation nuestros pequeños hermanos (nph). Raymond sprach von einem weiteren Meilenstein für die medizinische Infrastruktur in Haiti. "Indem Sie den Kindern und ihren Eltern Zugang zu qualitativ hochwertiger medizinischer Versorgung ermöglichen, begegnen Sie ihnen mit Würde und lassen sie soziale Gerechtigkeit erfahren", so Raymond weiter.

Im Zuge der Wiederaufbauhilfe finanzierte die Stiftung die Anschaffung inklusive Wartung eines Computertomografen für das in einem Vorort der Hauptstadt Port-au-Prince gelegene nph-Kinderkrankenhaus St. Damien. Nun übernimmt die Stiftung für weitere drei Jahre die Wartungskosten. Der Computertomograf sei eines von nur drei Geräten dieser Art in dem Karibikstaat und ermöglicht die Diagnose von Krankheiten, die ohne CT nicht erkannt und behandelt werden könnten.

Haiti kämpft auch immer noch mit der durch nepalesische UN-Helfer im Rahmen ihres Hilfseinsatzes nach dem Erdbeben eingeschleppten Cholera. (maw)

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