Linken-Politikerin

Wagenknecht hatte Burn-out

Aus gesundheitlichen Gründen will Sahra Wagenknecht nicht mehr für den Fraktionsvorsitz der Linksfraktion kandidieren. Nun gibt sie zu, einen Burn-out gehabt zu haben.

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Sahra Wagenknecht gibt ihre Führungsämter in der Linkspartei ab (Archivbild).

Sahra Wagenknecht gibt ihre Führungsämter in der Linkspartei ab (Archivbild).

© Wolfgang Kumm / dpa

BERLIN. Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht hat sich so deutlich wie nie über die Gründe ihres Abschieds aus der ersten Reihe der Politik geäußert.

Der Zeitschrift „Super Illu“ (Donnerstag) sagte Wagenknecht: „Ja, ich hatte ein Burn-out“. Sie sei zwei Monate lang krankgeschrieben gewesen. „Der Arzt hat unmissverständlich zu mir gesagt: „Sie können so nicht weitermachen!““

Amt aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben

Wagenknecht war am 16. Juli 50 Jahre alt geworden. Sie hatte im Frühjahr angekündigt, sich von der Spitze der Fraktion zurückzuziehen und dafür gesundheitliche Gründe angegeben.

Bei der Neuwahl der Fraktionsspitze im Herbst tritt Wagenknecht nicht mehr an. Bis dahin bleibt sie Co-Vorsitzende neben Dietmar Bartsch.

Der Zukunft blicke sie entspannt entgegen: „Ich führe schon jetzt ein anderes Leben. Die dauernden Attacken und Reibereien haben weitgehend aufgehört.“ (dpa)

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