Berufspolitik

Westfalen-Lippe verliert Vertragsärzte

KÖLN (iss). Bei der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) haben im vergangenen Jahr mehr Ärzte den Kammerbezirk verlassen als aus anderen Bezirken oder dem Ausland hinzugekommen sind. Das geht aus dem Bericht des ÄKWL-Vorstands für 2011 hervor.

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Danach sind 1240 Ärztinnen und Ärzte aus anderen Regionen Deutschlands nach Westfalen-Lippe gekommen und 71 aus dem Ausland. In andere Kammerbereiche sind dagegen 1276 gegangen und 150 ins Ausland.

Insgesamt hat sich die Zahl der ÄKWL-Mitglieder 2011 um 2,2 Prozent auf 39.528 erhöht. Von den Ärzten waren 31 316 berufstätig und 8212 ohne ärztliche Tätigkeit.

Während die Zahl der Klinikärzte um 4,3 Prozent auf 16.664 zulegte, registrierte die Kammer bei den Niedergelassenen einen Rückgang um 0,5 Prozent auf 11 319.

Von den Kammer-Mitgliedern waren im vergangenen Jahr 40,2 Prozent weiblich. Bei den niedergelassenen Ärzten betrug der Frauenanteil 30,8 Prozent, in den Kliniken 42,9 Prozent.

In Westfalen-Lippe waren 3932 ausländische Ärzte tätig, 17,2 Prozent mehr als 2010.

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