Rheinland-Pfalz

Wirtschaftliche Nöte – Kliniken fusionieren

Veröffentlicht: 18.06.2019, 15:40 Uhr

MAINZ. Defizite in Millionenhöhe und personelle Engpässe haben die DRK Trägergesellschaft Süd-West mbH dazu bewogen, die DRK Krankenhäuser in Altenkirchen und Hachenburg (Rheinland-Pfalz) zusammenzuführen. Im vorigen Jahr habe beispielsweise das laufende Defizit im Krankenhaus Altenkirchen-Hachenburg knapp 1,8 Millionen Euro betragen.

Derartige Defizite könne kein Krankenhausträger dauerhaft abdecken, so die DRK Süd-West per Pressemitteilung. Auch die Nachbesetzung von freien Stellen gestalte sich immer schwieriger. Nun plant das DRK einen Neubau, in denen die Standorte Altenkirchen und Hachenburg zusammengeführt werden.

Martin Schneider, Leiter der vdek-Landesvertretung Rheinland-Pfalz (RLP) begrüßt die Pläne: „Dass für die beabsichtigte Zusammenführung Mittel aus dem Strukturfonds beantragt werden sollen, ist der richtige Weg.“ „Der Fachkräftemangel hätte mittelfristig ohnehin dazu geführt, dass Klinikfusionen und Kooperationen – beispielsweise hinsichtlich des Leistungsangebots – der einzig sinnvolle Weg sind“, erklärt Jörg Simon von der Techniker in RLP. (ato)

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