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Wirtschaftskrise verstärkt Elend und Krankheit

Veröffentlicht:

GENF (dpa). Die Wirtschafts- und Finanzkrise wirft die Menschheit bei der Bekämpfung von Armut und Krankheiten zurück. UN-Vertreter appellierten am Montag in Genf an die Weltöffentlichkeit, die Armen, Kranken und besonders die Menschen in Entwicklungsländern nicht zu vernachlässigen.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sagte, die Welt durchlaufe gleichzeitig mehrere gefährliche Krisen - Wirtschaft, Nahrungsmittel und Energie. Die Vereinten Nationen benötigten 717 Millionen Euro für die Bekämpfung der Schweinegrippe, sagte Moon. Er forderte in diesem Zusammenhang zur "weltweiten Solidarität" auf, da ärmeren Ländern das Geld für Schutzimpfungen fehle.

Moon sagte, dass es für 2,5 Milliarden Menschen noch immer keine ausreichenden Sanitäreinrichtungen gebe, ein akutes Gesundheitsrisiko. Die Föderation der Rotkreuzgesellschaften berichtete, die Zahl der Hilfsbedürftigen durch Infektionskrankheiten habe sich zwischen 2004 und 2007 verdreifacht.

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