Direkt zum Inhaltsbereich

Zentralstelle für Abrechnung von Arzneirabatten gegründet

KÖLN (hf). Die privaten Krankenversicherer und die Beihilfestellen von Bund und Ländern haben ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet.

Veröffentlicht:

Die Zentrale Stelle zur Abrechnung von Arzneimittelrabatten (Zesar) mit Sitz in Köln wird künftig bei den Pharmaunternehmen die Rabatte auf Medikamente einsammeln, die den privaten Krankenversicherern zustehen.

Das Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz (AMNOG) räumt den PKV-Unternehmen die Möglichkeit ein, die in der GKV geltenden Arzneimittelrabatte zu übernehmen.

Die PKV hatte sich dafür eingesetzt, dass die Privatversicherten den Nachlass gleich in der Apotheke erhalten - so wie es auch bei gesetzlich Versicherten der Fall ist.

Damit konnte sich die Branche aber nicht durchsetzen. Die PKV-Kunden müssen also zunächst in der Apotheke den vollen Preis zahlen. Zesar holt das Geld dann für die Versicherer bei den Herstellern wieder.

Die PKV schätzt, dass sich die Rabatte in der privaten Krankenversicherung und der Beihilfe auf 300 Millionen Euro im Jahr belaufen können.

Die Versicherer hatten von Anfang an betont, dass die Einsparungen auf jeden Fall den Kunden zugutekommen werden. Voraussichtlich erfolgt das aber nicht über Prämiensenkungen, sondern über eine Verschiebung notwendiger Beitragsanpassungen.

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Zi-Statistik

Antibiotikaverordnungen: Rückgang um 11,5 Prozent

Mai-Sitzung des CHMP

EMA-Experten empfehlen vier Pharma-Innovationen zur europaweiten Zulassung

Kommentare
Sonderberichte zum Thema

Ist das AMNOG bereit für HIV-Innovationen?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Gilead Sciences GmbH, Martinsried
Arzneiforschung: Von Innovationen profitieren nicht nur Patienten, sondern immer auch die Gesellschaft als Ganzes.

© HockleyMedia24 / peopleimages.com / stock.adobe.com

Nutzenbewertung

Arznei-Innovationen: Investition mit doppeltem Nutzen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa)
AMNOG-Verfahren: Plädoyer für ein Update

© Springer Medizin Verlag GmbH

AMNOG-Verfahren: Plädoyer für ein Update

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Pharma AG, Grenzach-Wyhlen
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Cochrane-Review

Prostatakrebs: Wie ist denn nun die Evidenz des PSA-Screenings?

FODMAP, Hypnose, Stuhltransfer

Diese Interventionen helfen beim Reizdarmsyndrom

Private Nachsendung funktionierte nicht

VGH Mannheim: Bei einem Umzug das Versorgungswerk nicht vergessen

Lesetipps
Eine Frau hält Tabletten in der Hand

© Dusan / stock.adobe.com

Differenzierung ist entscheidend

INOCA/ANOCA: Welche Therapie ist die richtige?

Kardiologe Oliver A. Schmidt

© privat

Arzt entwickelt MFA-Börse

So finden Praxisinhaber die MFA, die zu ihnen passt