Thüringen

Zitterbart neuer Chef des Hausärzteverbandes

Ehrgeiziges Ziel des 43-jährigen Allgemeinmediziners aus Kranichfeld ist das Werben um neue Mitglieder auch bei hausärztlich tätigen Internisten.

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WEIMAR. Der Thüringer Hausärzteverband hat eine neue Spitze: Der 43-jährige Allgemeinmediziner Ulf Zitterbart wurde vor kurzem zum ersten Vorsitzenden des Verbands gewählt.

Er war bis dahin Stellvertreter von Ex-Chefin Silke Vonau, die nun Beisitzerin ist. Zitterbart ist darüber hinaus Mitglied der Vertreterversammlung der KV, in dessen Vorstandsausschuss er für die Hausärzte sitzt.

Die schon bisher enge Bindung mit der KV bleibt damit erhalten. Zitterbart hat in Jena und Montreal studiert, führt eine Praxis in Kranichfeld bei Weimar und ist fünffacher Vater. Ganz oben auf seiner Agenda: "Ich will die Mitgliederzahlen halten und steigern."

Der Altersabgang stelle auch den Verband, dem 720 von etwa 1400 Hausärzten in Thüringen angehören, vor wachsende Herausforderungen.

Sakriß ist Vize

Vor allem bei hausärztlich tätigen Internisten werde er in Zukunft noch stärker werben. Ein weiteres Ziel sei die Stärkung der Hausarztverträge. Man habe zum Beispiel jüngst erreichen können, dass im HzV mit der AOK Plus seit Anfang April die Mobilität der Verah-Schwestern verbessert wird.

Hausbesuche werden demnach separat vergütet und auch nicht mehr wie bisher nur in drohend unterversorgten Gebieten. Für das Fahrzeug gebe es 100 Euro monatlich als Zuschuss zur Leasingrate.

Zitterbart ist für fünf Jahre gewählt. Als Vize rückte der Erfurter Hausarzt Michael Sakriß auf, der daneben stellvertretender Vorsitzender der Vertreterversammlung ist. (rbü)

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