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Saarland

Zwei weitere Geburtsstationen machen dicht

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SAARBRÜCKEN. Die Konzentration auf weniger Geburtsstationen im Saarland nimmt zu. Im kommenden Jahr werden zwei Standorte wegfallen.

Möglicherweise bleibt dann aber die saarländische Klinik-Landschaft bei der Geburtshilfe über eine längere Zeitspanne stabil, da alle verbleibenden Einheiten über der vorgeschriebenen Mindestzahl von 300 Geburten liegen.

Wegen zu geringer Geburtenzahlen wird zum Jahresende die Station in der Knappschaftsklinik Püttlingen geschlossen. Gab es 2011 dort noch knapp 400 Geburten, so wird man dieses Jahr voraussichtlich nicht einmal mehr die Hälfte erreichen.

Beim Krankenhaus St. Josef im Saarbrücker Stadtteil Dudweiler ist es dagegen nicht eine zu geringe Zahl, die den Krankenhausträger zu der Ankündigung veranlasst hat, im ersten Halbjahr 2015 mit Frauenklinik und Geburtshilfe Schluss zu machen.

Vielmehr erklärte die Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken (cts), man wolle diese Disziplinen am Standort St. Theresia in Saarbrücken-Rastpfuhl konzentrieren, um trotz eines sich abzeichnenden Fachkräftemangel eine gute Betreuung rund um die Uhr zu gewährleisten.

Wenn man die Geburtenzahlen von St. Theresia und St. Josef zusammenzählt, könnte St. Theresia damit wie schon die Uniklinik in Homburg und Marienhaus-Klinik in Neunkirchen-Kohlhof in die Gruppe der saarländischen Krankenhäuser aufsteigen, die über 1000 Entbindungen pro Jahr verzeichnen. (kud)

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