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TK-Behandlungsdaten

Zweitmeinung: Rücken-Operationen meist unnötig

Die Techniker Krankenkasse präsentiert aktuelle Behandlungsdaten ihrer Versicherten, die den Stellenwert des Zweitmeinungsverfahrens vor einer Rücken-Operation erhärten.

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Der Klassiker: Rückenschmerzen, die einen am Stock gehen lassen. Doch in den meisten Fällen reicht eine konservative Therapie aus

Der Klassiker: Rückenschmerzen, die einen am Stock gehen lassen. Doch in den meisten Fällen reicht eine konservative Therapie aus

© Andrey Popov / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell)

Hamburg. Rückenoperationen gelten von jeher als umstritten. Seit 2021 haben gesetzlich Versicherte vor Eingriffen an der Wirbelsäule Anspruch auf eine ärztliche Zweitmeinung. Einer aktuellen Behandlungsdaten-Auswertung der Techniker Krankenkasse zufolge völlig zu Recht. Denn: „Mehr als acht von zehn Eingriffen sind unnötig“, so die TK in einer Mitteilung am Dienstag.

Demnach kamen im Jahr nach Einholung einer Zweitmeinung 87 Prozent der am TK-Angebot „Zweitmeinung Rücken“ teilnehmenden, insgesamt rund 7.800 Patienten ohne eine Rücken-Op aus. Vielmehr konnte den Versicherten laut Kasse „mit einer schonenderen Therapiealternative wie beispielsweise einer konservativen Behandlung durch Muskelaufbau geholfen werden“. Die TK bietet ihren Kunden bereits seit vielen Jahren eine zweite Meinung vor Rücken-Op an.

Wie es in der TK-Mitteilung anlässlich des „Tages des Rückengesundheit“ am 15 März weiter heißt, hätten Beschäftigte 2022 im Schnitt rund 1,3 Tage pro Kopf wegen Rückenbeschwerden am Arbeitsplatz gefehlt. Dieser Wert sei damit – trotz Coronapandemie – seit 2019 unverändert. Woraus zu schließen sei, das „Homeoffice und geschlossene Fitnessstudios offenbar nur geringen Einfluss auf die Rückengesundheit hatten“. (cw)

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