Pflege

bpa legt Standards für häusliche Intensivpflege vor

Veröffentlicht:

BERLIN (hom). Der Bundesverband privater sozialer Dienste (bpa) hat ein Anforderungsprofil für ambulante Dienste vorgelegt, die im Bereich der Intensiv- und Beatmungspflege tätig sind. "Unser Ziel ist es, einheitliche Qualitätsanforderungen zu definieren und diese in den Versorgungsverträgen mit den Krankenkassen verbindlich zu verankern", sagte Geschäftsführer Bernd Tews.

Die häusliche Intensivpflege sei in der Lage, schwerstkranken Menschen langwierige Klinikaufenthalte zu ersparen und diese in ihrer vertrauten Umgebung zusammen mit ihren Ärzten zu versorgen. "Das ambulante Krankenhaus ist möglich, erfordert allerdings Qualitätsstandards, Vernetzung und leistungsgerechte Vergütung", betonte Tews.

Seinen Angaben zufolge unterscheidet sich das Profil einer Intensivkrankenpflegekraft von den Anforderungen an die Fachkraft in der Akutklinik. Der bpa habe daher ein spezielles Einarbeitungs- und Überleitungskonzept sowie ein Dokumentationssystem entwickelt. Ferner sei ein Leitfaden zur ärztlich begleiteten Entwöhnung des Patienten von der Beatmung entwickelt worden.

Mehr zum Thema

Forderung

AOK: Paradigmenwechsel in der Pflege nötig

Kooperation | In Kooperation mit: dem AOK-Bundesverband
Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Impfzentrum der Marke Eigenbau in Peine.

© Dr. Lars Peters

COVID-19-Impfung im früheren Getränkemarkt

Hausarzt richtet Corona-Impfzentrum ein – auf eigene Kosten

IT-Sicherheit in der Praxis: Als „die Atemschutzmaske des Computers“ titulierte der Heidelberger Cyberschutz-Auditor Mark Peters die Firewall.

© Michaela Schneider

Cyberschutz für Arztpraxen

Vom Passwort als Desinfektionsmittel