Direkt zum Inhaltsbereich

mb fordert bessere Vereinbarung von Beruf und Familie

Veröffentlicht:

WIESBADEN (ine). "Wir brauchen Konzepte gegen den Ärztemangel und kein punktuelles Herumdoktern", sagt Armin Ehl, Hauptgeschäftsführer des Marburger Bundes. In Kliniken gebe es derzeit 5000 unbesetzte Stellen, in der ambulanten Medizin 3000, so Ehl bei einer Diskussionsrunde des Vereins Gesundheitswirtschaft Rhein-Main e.V. in Wiesbaden.

Die Forderung nach mehr Studienplätzen allein sei keine Lösung. Ärzte müssten angemessen bezahlt und von Bürokratie entlastet werden. Arbeitgeber müssten sich zudem darauf einstellen, dass immer mehr Frauen den Arztberuf ergreifen. Derzeit, so Ehl, liege der Anteil der Medizinstudentinnen bei 61 Prozent. Geregelte Arbeitszeiten würden deshalb immer wichtiger. "Die Vereinbarung von Familie und Beruf wird vor allem in strukturschwachen Gebieten für Kliniken zu einem Standortfaktor", so Ehl. Hauptursache für den zukünftigen Ärztemangel sei die Überalterung der Ärzteschaft. Bis 2017 werden mehr als 77 000 Ärzte 65 Jahre oder älter sein.

Lesen Sie dazu auch: Mehr Köpfe in der Medizin - trotzdem herrscht Ärztemangel Wohin mit Marie, wenn die Nachtschicht ruft?

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Techniker Krankenkasse unterstützt Projekt

Hausbesuche neu gedacht: Auch Laien können als DIHVA die Praxen entlasten

Digitalisierung

ePA: gematik schaltet im Juli neue Funktionen frei

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Techniker Krankenkasse unterstützt Projekt

Hausbesuche neu gedacht: Auch Laien können als DIHVA die Praxen entlasten

Retrospektive Kohortenstudie

Gesundheits-Check-up: Was bringt die Prüfung auf Herz und Nieren?

Lesetipps
Ein Arzt schaut sich ein EGK an.

© Evgeniy Kalinovskiy / stock.adob

Beispiele zum Durchklicken

Auffälliges EKG: Was steckt hinter diesen 13 Fällen?

Tastatur mit Rollstuhlsymbol

© Markus Mainka / Shotshop / picture alliance

Barrierefreiheit ist Pflicht

So wird Ihre Praxiswebseite barrierefrei