Gefährliche Zecken

Bei Deutschland-Urlaub an FSME-Schutz denken

Viele Bundesbürger werden ihren Urlaub in diesem Jahr wegen der Coronavirus-Pandemie in Deutschland verbringen. Zahlreiche der beliebten Urlaubsorte liegen in den FSME-Risikogebieten, auf Impfschutz ist zu achten.

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Vorsicht, Zecke: Nach Angaben des RKI manifestierte sich FSME im vergangenen Jahr bei gut jedem zweiten Betroffenen als Meningitis, Enzephalitis oder Myelitis.

Vorsicht, Zecke: Nach Angaben des RKI manifestierte sich FSME im vergangenen Jahr bei gut jedem zweiten Betroffenen als Meningitis, Enzephalitis oder Myelitis.

© emer1940 / Getty Images / iStock

Neu-Isenburg. Wegen der Coronavirus-Pandemie wird der Urlaub in diesem Jahr wohl häufig in Deutschland stattfinden. Viele der beliebten Urlaubsorte hierzulande gehören dabei zu den Risikogebieten für Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), daher sollte auch hier auf ausreichenden Impfschutz geachtet werden. Die Mehrzahl der Betroffenen infiziert sich von Mai bis Oktober, also in den typischen Reisemonaten.

Aktuell sind 164 Kreise in Deutschland als FSME-Risikogebiete definiert. Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) zufolge ist das Infektionsrisiko vor allem in Bayern und Baden-Württemberg, in Südhessen, im südöstlichen Thüringen und in Sachsen hoch.

Neu in die Liste der Risikogebiete aufgenommen wurden kürzlich der Stadtkreis Dresden sowie die Landkreise Meißen und Schmalkalden-Meiningen (siehe nachfolgende Karte). Das RKI betont aber: Auch in Bundesländern ohne FSME-Risikogebiete werden vereinzelt Erkrankungen beobachtet.

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2019 manifestierte sich FSME bei gut jedem zweiten Betroffenen als Meningitis, Enzephalitis oder Myelitis, berichtet das RKI. Zwei Erkrankte starben, beide waren über 75 Jahre alt. Das Erkrankungsrisiko steige ab 40 Jahren deutlich, warnt das Institut. (bae)

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