Withings

Weiterentwicklung der Waage zum heimischen Sportlabor

Die Gesundheitsstation Body Scan analysiert außer der segmentalen Körperzusammensetzung eine einzigartige Reihe von Biomarkern.

Veröffentlicht:
Der „Body Scan“ ermöglicht eine Analyse der Zusammensetzung von Körper und Körpersegmenten. Das Gerät nimmt zudem kardiovaskuläre Messungen vor (6-Kanal-EKG, Herzfrequenz und Gefäßalter) und hilft, eine periphere Neuropathie zu erkennen.

Der „Body Scan“ ermöglicht eine Analyse der Zusammensetzung von Körper und Körpersegmenten. Das Gerät nimmt zudem kardiovaskuläre Messungen vor (6-Kanal-EKG, Herzfrequenz und Gefäßalter) und hilft, eine periphere Neuropathie zu erkennen.

© Withings

Der Body Scan wurde von Kardiologen, Diabetologen und Neurologen für Menschen zur Gesundheitsprävention im eigenen Heim entwickelt, berichtet das französische Unternehmen Withings. Das Gerät nimmt kardiovaskuläre Messungen vor (6-Kanal-EKG, Herzfrequenz und Gefäßalter). Es hilft zudem, eine periphere Neuropathie zu erkennen. Für das Gerät gibt es zudem einen App-internen Zugang zu Gesundheitscoaches sowie personalisierten Gesundheitsplänen.

Dank neuer Sensoren wiegt der Body Scan bis auf 50 g genau. Der Griff an dem Gerät ermöglicht eine Analyse der Zusammensetzung von Körper und Körpersegmenten. Für eine bioelektrische Impedanzanalyse (BIA) wird dazu ein elektrisches Signal durch die Elektroden in der Waage und im Griff gesendet.

EKG, Gefäßalter, Nervenfunktion Bei jedem Wiegen werden ermittelt: Herzfrequenz, mögliches Vorhofflimmern mittels EKG sowie das auf Pulswellengeschwindigkeit basierende Gefäßalter (Marker für die arterielle Gesundheit).

Über zwei Elektroden auf den beiden Handgriffseiten und zwei Elektroden in der Waage zeichnet der Body Scan ein 6-Kanal-EKG auf. Ein eigens im Hôpital Européen Georges Pompidou in Paris mit Tausenden EKG-Signalen trainierter Algorithmus zeigt die Ergebnisse auf dem LCD-Bildschirm des Geräts und in der App an. Über die in der Waage liegenden Elektroden wird mit einem Algorithmus die Nervenaktivität ermittelt. Dazu wird die Fähigkeit der Schweißdrüsen bewertet, Chloridionen abzugeben.

Das Gefäßalter-Feature bewertet die arterielle Gesundheit und gibt Hinweise zum inneren Alter des Nutzers im Vergleich zum chronologischen Alter. Mit der Pulswellengeschwindigkeit (PWV) wird das vaskuläre Alter bestimmt. Die PWV kennzeichnet den der Grad der arteriellen Verhärtung und ist so ein Indikator für die Herzgesundheit. Ermittelt wird die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Druckwelle des Herzschlags entlang der Aorta und des arteriellen Gefäßbaums, was zudem mit dem Blutdruck zusammenhängt. Die PWV wird im klinischen Umfeld unter anderem zur Früherkennung kardiovaskulärer Erkrankungen wie Schlaganfällen oder Herzinfarkten verwendet. (eis)

Der Body Scan soll nach CE-Zulassung in der zweiten Jahreshälfte 2022 zum Preis von 299,95 Euro erhältlich werden. Mehr Infos: www.withings.com

Mehr zum Thema

Depot-Antipsychotikum Risperidon ISM®

Schizophrenie-Arznei mit raffinierter Galenik

CAR-T-Zell-Therapie

Indikationen für Kymriah® erweitert

Zulassung erweitert

Cabozantinib: Neue Option bei Schilddrüsenkarzinom

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Gendern oder nicht? Die Debatte darüber verlief beim Ärztetag kontrovers.

© Rolf Schulten

Kontroverse Stimmungslage

Anträge zum Gendern bescheren emotionale Ärztetags-Debatte

Erfahrungen aus der Behandlung von Patienten mit Affenpocken aus dem UK legen nahe, dass die Isolation den Patienten psychisch zusetzt (Symbolbild).

© David Pereiras / stock.adobe.com

Ärzte berichten

Auch psychische Behandlung nach Affenpocken-Infektion mitunter nötig