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Boehringer

360 Millionen Euro in Heimatmarkt investiert

Rund die Hälfte der diesjährigen Investitionen in Sachanlagen hat Boehringer Ingelheim für seine deutschen Standorte vorgesehen.

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INGELHEIM. Hohe Investitionen in Sachanlagen kündigt der Pharmahersteller Boehringer Ingelheim an: Allein 360 Millionen Euro will das Familienunternehmen dieses Jahr in seine deutschen Standorte stecken.

Das sei etwa die Hälfte der 2013 weltweit für Anlageninvestitionen veranschlagten Summe, erklärte Finanzvorstand Hubertus von Baumbach anlässlich der Bekanntgabe der Halbjahreszahlen des Unternehmens.

Afatinib kommt im Herbst

Der Vorsitzende der Geschäftsleitung Andreas Barner teilte mit, Boehringer werde noch in diesem Herbst mit der Einführung seines Lungenkrebsmedikamentes Afatinib (Gilotrif®) in den ersten Märkten beginnen.

Der Tyrosinkinase-Hemmer wurde im Juli von der US-Behörde FDA zugelassen. Die europäische EMA hat die Zulassung bereits befürwortet. Barner erwartet das endgültige Placet der EU-Kommission in den kommenden Wochen.

Währungseffekte kosten Umsatz

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres setzte Boehringer Ingelheim mit 7,1 Milliarden Euro 0,7 Prozent weniger um als in der Vergleichsperiode 2012. Währungsbereinigt ergibt sich ein Plus um drei Prozent.

Wachstumstreiber seien Originalprodukte wie der Gerinnungshemmer Pradaxa®, das orale Antidiabetikum Trajenta® sowie das COPD-Medikament Spiriva® gewesen. Mit 5,3 Milliarden Euro (+3,5 Prozent) entfielen 75 Prozent des Konzernerlöses im ersten Halbjahr auf das Geschäft mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln. (cw)

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