Ausländische Fachkräfte

7200 ausländische Ärztediplome anerkannt

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WIESBADEN. 61 Prozent der ausländischen Berufsabschlüsse, die im vergangenen Jahr in Deutschland anerkannt wurden, stammen aus medizinischen Gesundheitsberufen – insgesamt 22.300. Auswertungen des Statistischen Bundesamtes zufolge bezogen sich davon 10.400 der Anerkennungen auf Gesundheits- und Krankenpfleger, sowie 7200 auf Ärzte, denen damit die Approbation erteilt wurde. Das macht, verglichen mit 2018, ein Plus von 3700 anerkannten Abschlüssen im Gesundheitswesen. Damit liegen die Gesundheitsberufe mit großem Abstand auf Platz eins der Anerkennungen, gefolgt von den länderrechtlich geregelten Berufen Ingenieur (2900), Lehrer (1900) und Erzieher (900).

Insgesamt wurden laut der Behörde bundesweit 36400 im Ausland erworbene berufliche Abschlüsse anerkannt. Im Vergleich zum Vorjahr macht das einen deutlichen Anstieg um 20 Prozent. Den Angaben zufolge wurden – über alle Fachrichtungen hinweg – am häufigsten Abschlüsse aus Syrien (4800), Bosnien und Herzegowina (3000), Serbien (2100) und Polen (2000).

Insgesamt bearbeiteten die für die Anerkennung zuständigen Stellen im Jahr 2018 rund 50.500 Anerkennungsverfahren, darunter 39.100 Neuanträge. Das waren 15 Prozent mehr bearbeitete Anerkennungsverfahren als im Jahr 2017 (44.000). (mu)

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