Sanofi

900 Jobs soll gestrichen werden

PARIS (dpa). Der Pharmakonzern Sanofi will in Frankreich Stellen abbauen. Als Folge von geplanten Umstrukturierungen könnten in den nächsten drei Jahren 900 Jobs wegfallen, kündigte das Unternehmen am Dienstag an.

Veröffentlicht:

Am deutschen Standort Frankfurt-Höchst sollen bis Ende 2012 rund 330 Arbeitsplätze wegfallen. Kündigungen sollten aber vermieden werden. Betroffenen Mitarbeitern werde man etwa Vorruhestandsregelungen oder andere Jobs im Unternehmenanbieten.

Sanofi verzeichnet seit längerem Einbußen wegen günstiger Generika. Bereits im vergangenen Jahr hatte Konzernchef Christopher Viehbacher ein Sparprogramm über zwei Milliarden Euro angekündigt.

Die Umstrukturierungen in Frankreich betreffen beispielsweise die Standorte Straßburg, Montpellier und Lyon. Die Zahl der Niederlassungen soll allerdings unverändert bleiben.

Insgesamt beschäftigt Sanofi in rund 100 Ländern mehr als 110.000 Mitarbeiter. Am deutschen Firmensitz in Frankfurt arbeiteten zuletzt rund 7500 Menschen.

Für das vergangene Jahr wies der Konzern einen Gewinn von 5,6 Milliarden Euro aus. Der Konzernumsatz lag bei 33,4 Milliarden Euro.

Mehr zum Thema

Klinischer Nutzennachweis nötig

Moderne Wundversorgung: Die langsamen Mühlen des GBA

Exklusiv Nach holprigem Start

gematik: Bei elektronischer AU sinkt Fehlerquote deutlich

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lange wurden Jugendliche nur als Zielgruppe für Corona-Impfungen wahrgenommen, nicht aber als Pandemieopfer. Das sorgt jetzt für volle Wartezimmer bei Therapeuten.

© Frank Hoermann / SvenSimon / picture alliance

Zi-Trendreport

Corona wirkt weiter auf Fallzahlen

Bei der Knie-Totalendoprothese gibt es einiges zu beachten, mahnt ein Orthopäde.

© peterschreiber.media / stock.adobe.com

Appell des BVOU

Mehr Zurückhaltung bei der Indikation zu Knieendoprothesen!

Eher unbegründete Ängste und Unsicherheiten sollten nicht dazu führen, dass notwendige Impfungen bei Kindernoder Erwachsenen unterlassen werden.

© Mareen Fischinger / Westend61 / picture alliance

Kollegenratschlag

So impfen Ärzte bei Dermatosen richtig