Rhön-Klinikum

Aktionäre stimmen über Aktienrückkauf ab

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FRANKFURT/MAIN. Die Eigentümer der Rhön-Klinikum AG wollten am Donnerstagmorgen über den Rückkauf eigener Aktien für rund 1,7 Milliarden Euro abstimmen. Der fränkische Krankenhausbetreiber will seine Aktionäre so am Erlös aus dem Verkauf mehrerer Kliniken an den Gesundheitskonzern Fresenius beteiligen.

Das Management äußerte sich vorab zuversichtlich, auf der Hauptversammlung in Frankfurt am Main eine breite Mehrheit für den Vorschlag zu bekommen. Rhön hatte für rund drei Milliarden Euro 40 seiner Kliniken an Fresenius verkauft.

Der Klinikbetreiber will pro Aktie mindestens 23,54 Euro bieten, höchstens aber 25,19 Euro. Mit dem Einzug der zurückgekauften Papiere würde sich das Grundkapital mehr als halbieren. In der Regel steigt durch einen Rückkauf der Aktienkurs.

Dem Deal mit Fresenius war ein jahrelanges Tauziehen vorausgegangen. Inzwischen ist der Zwist mit Konkurrenten, die auch große Anteilseigner von Rhön sind, aber weitgehend beigelegt. (dpa)

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