Direkt zum Inhaltsbereich

Ohne Überweisung

Anästhesisten stellen Primärzugang klar

Veröffentlicht:

KÖLN. Patienten können direkt zum niedergelassenen Anästhesisten gehen und benötigen dafür keine Überweisung. Das hat der Berufsverband Deutscher Anästhesisten (BDA) klargestellt.

Der Verband reagierte damit auf eine Mitteilung der Barmer GEK, dass Überweisungen durch das Ende der Praxisgebühr nicht automatisch überflüssig geworden sind.

Die Kasse hatte darauf hingewiesen, dass für bestimmte Fachgruppen eine Überweisung durch den Hausarzt notwendig sei und nannte als Beispiels Anästhesisten und Radiologen. Das sei falsch, betont BDA-Vizepräsident Elmar Mertens.

Die Anästhesisten zählten nicht zu den Fachgruppen, für die im Bundesmantelvertrag ein Überweisungsvorbehalt festgelegt ist.

"Die Anästhesisten hatten immer schon den Primärzugang, und den wollen wir auch behalten", sagt Mertens der "Ärzte Zeitung". Gerade für die schmerztherapeutische und palliativmedizinischen Versorgung der Patienten sei das sehr wichtig.

Mertens hat sich an die Barmer GEK gewandt und um eine Richtigstellung gebeten. Es sei wichtig, dass die Kasse auch ihre Mitarbeiter informiere, damit die niedergelassenen Anästhesisten in dieser Frage keine Probleme bekommen, sagt er. (iss)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Interview zum Vertragsarztrecht

Regress-Prävention: Wie Ärzte Formfehlern aus dem Weg gehen

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Hautkrebs

Wie sich das Bräunen im Solarium auf das Melanom-Risiko auswirkt

Lesetipps
Bakterien im Blutgefäß

© Artur / stock.adobe.com

Update der S3-Leitlinie

Neue Empfehlung in der Sepsis-Therapie

Grafik eines übergewichtigen Menschen und einem EKG

© Dr_Microbe/stock.adobe.com

Kardiometabolische Erkrankungen

Adipositas und Vorhofflimmern: Besteht ein direkter Zusammenhang?

Apixaban, ein orales Antikoagulans zur Behandlung und Vorbeugung von Blutgerinnseln sowie zur Vorbeugung von Schlaganfällen bei Vorhofflimmern.

© Soni's / stock.adobe.com

Vergleich bei dreimonatiger Therapie-Zeit

Apixaban vs. Rivaroxaban: Welches DOAK hat das geringere Blutungsrisiko?