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Beschneidung

Arzt zeigt Rabbiner an

MÜNCHEN (sto). Wegen Beschneidung von Kindern ist ein Rabbiner aus Hof in Oberfranken von einem Arzt aus Hessen angezeigt worden.

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Ob ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wird, stehe nach Angaben der Staatsanwaltschaft Hof noch nicht fest, berichtete der Bayerische Rundfunk.

Der angeschuldigte Rabbiner sagte dem BR, die letzte Beschneidung, die er durchgeführt habe, liege schon Jahre zurück.

Der Arzt aus Hessen soll dem Bericht zufolge einer Gruppe von rund 600 Medizinern und Juristen angehören, die sich im Juli in einem offenen Brief an die Bundesregierung für eine Versachlichung der Diskussion um die Beschneidung ausgesprochen hatte.

Die Religionsfreiheit könne kein Freibrief zur Anwendung von (sexueller) Gewalt gegenüber nicht einwilligungsfähigen Jungen sein.

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