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Tarifverhandlungen in der Grippezeit

Azubis streiken am Klinikum Aschaffenburg

Weil der Personalengpass riesig ist, werden erst einmal nur die Azubis zum Warnstreik aufgerufen.

Veröffentlicht:
Streikkundgebung vor dem Klinikum Aschaffenburg. Viele Teilnehmer kamen aber aus anderen städtischen Betrieben.

Streikkundgebung vor dem Klinikum Aschaffenburg. Viele Teilnehmer kamen aber aus anderen städtischen Betrieben.

© B. Thomaier

ASCHAFFENBURG. Von den Warnstreiks im öffentlichen Dienst war am Dienstag auch das Klinikum in Aschaffenburg betroffen. Allerdings hatte die Gewerkschaft Verdi nur die Auszubildenden zur Arbeitsniederlegung aufgerufen.

Die anderen Beschäftigten sollten ihre Mittagspausen nutzen, um sich mit den Streikenden zu solidarisieren.

Verdi habe bewusst darauf verzichtet, alle Beschäftigten des Klinikums zum Warnstreik aufzurufen, weil wegen der Grippewelle und dem damit einhergehenden Personalnotstand bereits ganze Abteilungen hätten geschlossen werden müssen, sagte Verdi-Gewerkschaftssekretär Stefan Kimmel zur "Ärzte Zeitung".

Insgesamt fanden sich vor dem Aschaffenburger Klinikum 250 Beschäftigte des Öffentlichen Dienstes zum Warnstreik ein. Die meisten kamen in diesem Fall jedoch aus städtischen Betrieben.

Viele andere bayerische Kliniken waren bereits in der vergangenen Woche bestreikt worden. Laut Kimmel wird es in den Osterferien keine Arbeitsniederlegungen geben. (chb)

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