Herzinsuffizienz

Bayer reicht Antrag für neuen sGC-Stimulator ein

Der Bedarf nach weiteren therapeutischen Optionen gegen Herzinsuffizienz ist nach wie vor hoch. Mit Vericiguat hat auch Bayer ein Eisen im Feuer.

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Leverkusen/Amsterdam. Bayer hat in Europa und Japan die beiden ersten Zulassungsanträge für den Wirkstoff Vericiguat gegen chronische Herzinsuffizienz eingereicht. Vericiguat ist bereits Bayers zweiter Stimulator der löslichen Guanylatcyclase (sGC) .

Erster Vertreter dieser aus Leverkusener Grundlagenforschung stammenden Substanzklasse war Riociguat, das 2013 in den USA und im Jahr darauf europaweit gegen pulmonale arterielle Hypertonie (PAH) sowie inoperable chronisch-thromboembolische pulmonale Hypertonie (CTEPH) zugelassen wurde.

Vericiguat wird gemeinsam mit dem US-Unternehmen Merck & Co. (in Europa: MSD) entwickelt. Der orale Wirkstoff soll Unternehmensangaben zufolge „in Kombination mit verfügbaren Herzinsuffizienz-Therapien zur Behandlung von Patienten mit symptomatischer chronischer Herzinsuffizienz und verminderter Auswurfleistung von weniger als 45 Prozent nach einem Verschlechterungsereignis“ gegeben werden.

Die jetzt eingereichten Zulassungsanträge basierten auf Daten der internationalen Phase-III-Studie „VICTORIA“, an der 5050 Patienten teilgenommen hätten. „Eine Zulassung für Vericiguat könnte Ärzten eine wichtige und neuartige Ergänzung der bestehenden Therapien bieten“, zitiert Bayer den Kardiologen Dr. Paul W. Armstrong, Medizinprofessor am kanadischen Vigour Centre der Universität Alberta und medizinischer Leiter der VICTORIA-Studie. (cw)

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