Direkt zum Inhaltsbereich

PLATOW-Empfehlung

Bei AT&S sollen es die Smartphones richten

Veröffentlicht:

Pure Euphorie ist es nicht, was Vorstandsvorsitzender Andreas Gerstenmayer zum Halbjahr des Leiterplattenherstellers AT&S verbreitet. Er freue sich, dass der Konzern ein gutes Ergebnis im zweiten Quartal erwirtschaften konnte.

Einige neue Applikationen im Bereich Mobile Devices seien auf den Markt gekommen, was dem Werk in Shanghai eine gute Auslastung beschert habe, auch das Geschäft mit Kunden aus dem Automobilsektor sei weiter gewachsen.

Auf einem anderen Blatt stehen die nackten Zahlen: Die Österreicher erzielten im zweiten Quartal (per 30.9.) einen "Rekordumsatz von rund 131,4 Millionen Euro" bei einer EBIT-Marge von 11 Prozent. Allerdings fällt der Erlösanstieg mit +2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr eher dürftig aus.

Gerstenmayer setzt aufs Weihnachtsgeschäft

Dennoch bleibe es bei der publizierten Prognose. Diese beinhaltet ein Umsatzwachstum von 10 bis 13 Prozent und eine EBIT-Marge vonmindestens neun Prozent. Das Unternehmen betonte in diesem Zusammenhang, dass es bislang keine Informationen seitens der Kunden habe, die auf Auftragsstornierungen hindeuten.

 Der Markt sei fundamental weiterhin intakt und zeige mittel- und langfristig attraktive Wachstumsraten. Kurzfristig setzt Gerstenmayer aber aufs Weihnachtsgeschäft. Schließlich sei AT&S im Bereich Mobiltelefone, Smartphones und TabletPC hervorragend positioniert.

Analysten erwarten, dass Smartphonebereich kräftig zulegt

Bei Smartphones, von denen schon 2015 rund eine Milliarde Stück jährlich verkauft werden sollen, sind die Leiterplatten von AT&S derzeit in jedem vierten Gerät integriert. Kein Wunder, dass der Konzern seit einigen Jahren die Produktionskapazitäten aufstockt.

In Chongqing (China) hat AT&S im Juni den Grundstein für ein neues Werk gelegt, in weiteren Ausbauschritten wird die Gesellschaft dort insgesamt 600 Millionen Euro in die Herstellung von Highend- Leiterplatten investieren. Analysten gehen davon aus, dass der Smartphonebereich selbst in einer Konjunkturabschwächung kräftig zulegt.

Die in Wien gehandelte Aktie bewegt sich seit Anfang des Monats wieder nach oben. Anleger steigen daher auf aktuellem Niveau ein.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Geldtipp-Podcast Pferdchen trifft Fuchs

Welche Chancen und Risiken Privatkredite bieten

Vermögensanlage in geopolitisch herausfordernden Zeiten

Investmentstratege: Geldanleger mit starken Nerven können in der Krise Chancen nutzen

Kooperation | In Kooperation mit: der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank)

Geldtipp-Podcast Pferdchen trifft Fuchs

Warum eine Steuer auf fiktive Kursgewinne kontraproduktiv wäre

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Wissenschaft in Medizin übertragen

© Regeneron

Forschung und Entwicklung

Wissenschaft in Medizin übertragen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Regeneron GmbH, München
Arzneiforschung: Von Innovationen profitieren nicht nur Patienten, sondern immer auch die Gesellschaft als Ganzes.

© HockleyMedia24 / peopleimages.com / stock.adobe.com

Nutzenbewertung

Arznei-Innovationen: Investition mit doppeltem Nutzen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa)
Patientenzentrierter Ansatz und europäische Produktion

© Springer Medizin Verlag

Unternehmen im Fokus

Patientenzentrierter Ansatz und europäische Produktion

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Differenzierung ist entscheidend

INOCA/ANOCA: Welche Therapie ist die richtige?

Apps auf Rezept im Visier

Schutz vor Regress bei der DiGA-Verordnung

Digitalisierung

KI-Chatbots bieten 24/7-Sprechstunde für Patienten

Lesetipps
Dass Sport einen positiven Effekt bei Patienten mit Depressionen hat, ist nichts Neues. Der Casus Knacksus ist die Motivation.

© Rifqi Muflih / stock.adobe.com

Motivierende Gesprächsführung

Wie motiviere ich Patienten mit Depression zu Sport?

Jörg Schelling

© Foto: Matthias Balk

Hantavirus und Ebolavirus

Was Patienten brauchen, die Sorge vor einem neuen Virusausbruch haben

Ein Arzt arbeitet mit einer KI-Anwendung.

© Deemerwha studio / stock.adobe.com

Von DiGA bis Chatbot

Wie KI hilft, die rheumatologische Versorgung zu verbessern