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Beiersdorf-Aktie beflügelt die Fantasie

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Unerwartet starke Quartalszahlen wirbelten am Donnerstag die Aktie von Beiersdorf durcheinander. Zwischenzeitlich notierte das Papier mit 55,67 Euro so hoch wie zuletzt vor viereinhalb Jahren.

In den ersten drei Monaten 2012 hoben die Hamburger ihre Erlöse immerhin um 6,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum - und das nur kurz nach einer grundlegenden Umstrukturierung, in der einige Führungskräfte ausgewechselt und europaweit jeder fünfte Artikel aus dem Sortiment genommen wurden.

Das EBIT kletterte um 13 % auf 183 Mio. Euro. Der Großteil davon entfällt auf die Consumersparte, in der sich vor allem die mit Joachim Löw werbewirksam in Szene gesetzte Nivea gut verkaufte.

Mehr Fantasie bietet aber weiter die Tesa-Sparte, die von Zuwächsen in der Automobil- und Elektronikindustrie profitierte.

Noch in diesem Jahr soll die Produktion von Pflastern beginnen, die über die Haut medizinische Wirkstoffe an den Körper abgeben. Daneben entwickelt die Klebesparte dünne Blättchen, die sich auf der Zunge von selbst auflösen und somit für Patienten mit Schluckbeschwerden die Medikamentenaufnahme erleichtern werden.

Am Ausblick will der neue Vorstandschef Stefan F. Heidenreich indes nicht rütteln. Das prognostizierte leichte Umsatzwachstum gepaart mit einer EBIT-Marge zwischen 11 und 12 % halten Analysten für konservativ. Diese Sichtweise spiegelt sich in der Aktie wider, die seit Dezember kräftig zulegen konnte.

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