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Bremen: Klinik bekommt neues Eltern-Kind-Zentrum

BREMEN (dpa). Das vom Skandal um resistente Bakterien erschütterte Klinikum Bremen-Mitte soll sich auch in Zukunft um Schwangere und junge Mütter kümmern. Ein lange geplanter Neubau soll bis 2015 fertig sein.

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Nach dem Skandal um tote Babys im Klinikum Bremen-Mitte wird dort ein neues Eltern-Kind-Zentrum gebaut. Die alte Frühchen-Intensivstation, auf der mehrere Babys nach Infektionen mit multiresistenten Bakterien gestorben sind, bleibe geschlossen, sagte die Bremer Gesundheitssenatorin Renate Jürgens-Pieper (SPD) am Freitag. Der Neubau, der Teil eines umfangreichen Neubaus am Klinikum Bremen-Mitte ist, wird voraussichtlich 2015 bezugsfertig.

Für eine dreijährige Übergangszeit soll das Klinikum Links der Weser die Versorgung der sehr kleinen Frühchen übernehmen. Die etwas älteren Babys sollen auch in Bremen-Nord versorgt werden. Für die Übergangslösungen sind Investitionskosten von insgesamt einer Million Euro vorgesehen.

Eine dauerhafte Verlagerung des in Bremen-Mitte geplanten Eltern-Kind-Zentrums ins Klinikum Links der Weser hätten Experten abgelehnt, berichtete die Senatorin.

Eine solche Umplanung hätte Mehrkosten von 36 Millionen Euro verursacht.

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