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Bristol-Myers Squibb und AstraZeneca arbeiten bei Diabetes zusammen

LEIPZIG (kat). Bei großen Indikationen sind Partnerschaften sinnvoll. Aus diesem Grund setzen die beiden Pharmaunternehmen Bristol-Myers Squibb Deutschland und AstraZeneca auf Kooperation. Ziel ist es, innovative Medikamente schneller auf den Markt zu bringen - zum Beispiel gegen Typ-2-Diabetes.

Veröffentlicht: 27.05.2009, 05:00 Uhr

Jüngst gaben die beiden Unternehmen bekannt, gemeinsam den Typ-2-Diabetes bekämpfen zu wollen (wir berichteten kurz). Konkret richtet sich die Kooperation auf die Entwicklung und Vermarktung des neuen DDP4 (Dipeptidylpeptidase)-Hemmers Saxagliptin und des SGLT2 (Sodium Glucose Co-Transporter)-Hemmers Dapagliflozin.

Bei Saxagliptin habe sich die Bündelung der Kompetenzen und die sehr enge Kooperation im Bereich der klinischen Forschung bereits ausgezahlt, so Henning Anders, Mitglied der Geschäftsleitung bei AstraZeneca. Denn der DPP4-Hemmer komme nun zwölf Monate eher auf den Markt als ursprünglich erwartet. Die Zulassungsanträge sind eingereicht. "Durch die Kooperation wurden zwei zusätzliche Triebwerke angeschaltet," sagt Dr. Bernd Winterhalter, Executive Medical Director bei Bristol-Myers Squibb Deutschland. "Dadurch sind wir schneller am Ziel und auf dem Markt." Dem "medical need" nach medikamentösen Innovationen könne besser entsprochen werden.

Beide Firmen zeichneten sich durch umfangreiche Expertisen im kardiovaskulären und metabolischen Bereich aus. Dies ermögliche eine andere, weniger glukozentrische Herangehensweise an den Diabetes mellitus, als sie bei Mitbewerbern zu beobachten sei. Das kardiovaskuläre, insbesondere das Infarktrisiko, soll stärker in neue Behandlungskonzepte einbezogen werden.

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