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Berlin

Charité erweitert Pädiatrie

Die Charité will ihr Transplantationsprogramm von Leber und Niere bei Kindern stärken und ausbauen.

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BERLIN. Die Berliner Uniklinik Charité hat einen Schwerpunkt für Kinder-Gastroenterologie, Kindernephrologie und Transplantationsmedizin bei Kindern geschaffen. Die Charité will mit der neu geschaffenen Klinik unter anderem das Transplantationsprogramm von Leber und Niere bei Kindern stärken und ausbauen. Das soll unter Einbindung der operativen und konservativen Kliniken der Charité erfolgen. Denn die Kindergastroenterologie sei auf eine enge Vernetzung mit anderen Fachdisziplinen angewiesen.

Die Leitung der neuen Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Gastroenterologie, Nephrologie und Stoffwechselerkrankungen am Campus Virchow-Klinikum der Charité hat Professor Philip Bufler zum 1. Oktober angetreten. Der 50-Jährige war zuletzt maßgeblich an der Entwicklung und Koordination des Kinderlebertransplantationsprogramms der Münchner Uniklinik beteiligt.

Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. "Eines der nächsten Ziele wird es sein, die Arbeiten zum Einfluss des Mikrobioms, auf die Entzündungsaktivität chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen im Kindesalter auszuweiten", sagt Bufler. Zudem will er die Medizinerausbildung an den Kinderkliniken der Charité neu aufstellen. Nachwuchswissenschaftler sollen als Clinician Scientists in die Forschung einsteigen können. "Auf diese Weise können wir auch in Zukunft eine hochkompetente Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit gastroenterologischen und hepatologischen Erkrankungen in Berlin und Brandenburg sicherstellen", meint Bufler. (ami)

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