Recht

Chronisch Krank: Fitness-Vertrag gilt trotzdem

MÜNCHEN (dpa). Mitglieder eines Fitnessstudios haben bei einer schon vor Vertragsabschluss bekannten Krankheit kein Sonderkündigungsrecht.

Veröffentlicht:

Dies bestehe nur, wenn es eine ausdrückliche Vereinbarung gebe, teilte das Amtsgericht München am Montag mit.

Ein Münchner hatte einen 24-Monats-Vertrag mit seinem Fitnessstudio wegen einer chronischen Gelenkerkrankung fristlos gekündigt.

Das Studio nahm die Kündigung nicht an und verlangte von dem Mitglied, etwa 1000 Euro zu zahlen. Als der Mann sich weigerte, zog der Studiobetreiber vor Gericht.

Er bekam Recht, da der Erkrankte bereits vor Vertragsabschluss von der Krankheit gewusst hatte.

Az.: 213 C 22567/11

Mehr zum Thema
Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Der Bundestag diskutiert darüber, ob eine Corona-Impfpflicht eingeführt werden soll. Die Öffentlichkeit spürt sehr wohl, dass die Politik im Nebel stochert.

© Jens Krick / picture alliance / Flashpic

Kommentar zur Corona-Impfpflicht

Die Debatte ist der Anreiz, nicht die Pflicht

Tendenz weiter nach oben: Mit bis zu 400.000 Infektionen durch Omikron pro Tag rechnen Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach und RKI-Präsident Lothar Wieler (l.).

© Wolfgang Kumm / dpa

Neue Testverordnung

PCR-Tests: Details zur Priorisierung kommen nächste Woche

Blick in den Wartebereich einer Notfallambulanz: Künftig sollen Patienten bereits vorab via Ersteinschätzung in den richtigen Versorgungsbereich vermittelt werden.

© Bernd Settnik / ZB / picture alliance

Neuer Reformvorschlag

Digitaler Tresen soll Notfallreform retten